GIK Retail Report 2019

16. September 2019

Der Mediamix macht’s – wie der Einzelhandel erfolgreich auf verändertes (Online-)Kaufverhalten reagieren kann - Händler sehen sich einem rasanten Wandel gegenüber. Shoppingtouren und Spontankäufe sind rückläufig, dafür nehmen Onlinekäufe weiter zu.

… Im Laden beraten, im Netz preisgünstig kaufen – sogenannter Beratungsdiebstahl floriert. 

Das Onlinegeschäft ist weiter im Aufwind. Einzelhändler müssen heute verstärkt (re-)agieren, um Konsumenten wieder in die Läden zu locken. Vor allem Mode und Schuhe gehen mittlerweile ganz selbstverständlich über die digitale Theke. Amazon, Ebay sind hier feste Größen, aber auch Ikea, Aldi und Lidl haben sich als Power Player im Onlinehandel etabliert. Wie können sich andere Retailer hier gegenüber behaupten? Ein wichtiger Erfolgsfaktor ist ein passgenauer Mediamix mit Schwerpunkt Printwerbung, mit dessen Hilfe sich Marken nachhaltig und stark auf dem Markt etablieren und nachhaltige Kaufimpulse setzen lassen. Zahlen, Daten und Antworten dazu liefert der aktuelle GIK Retail Report 2019.

Printwerbung macht Käufer: Motive des Handels performen besonders gut

Die gute Nachricht: Werbemotive des Handels schneiden in der Bewertung meist überdurchschnittlich ab und können vor allem in Bezug auf Verständlichkeit, Glaubwürdigkeit und Informationsgehalt punkten – Anzeigenmotive von Edeka und Lidl kommen besonders gut an. Gleichzeitig erfreuen sich Qualitäts- und Gütesiegel für Lebensmittel bei den Verbrauchern wachsender Beliebtheit– und die Nachhaltigkeitsfans von regionalen Lebensmitteln, Natur- und Biowaren lassen sich besonders gut mit Printmedien erreichen.

Mediamix stärkt Werbewirkung: Printwerbung als Booster

Die Marken des Handels investieren im Vergleich zum Durchschnitt aller Branchen überdurchschnittlich in Tageszeitungen (25 %) und Radio (15%), die für den schnellen Abverkauf sorgen sollen. Fernsehwerbung belegen die Retailer dagegen vergleichsweise unterdurchschnittlich. Die Strategie des Handels hinsichtlich des Mediamixes geht auf. Der Handel erreicht bessere Ergebnisse als der Durchschnitt aller Marken. Sympathie und Empfehlungsrate liegen mit einem Plus von jeweils 24 Prozent über dem Durchschnitt. Die gestützte Werbeerinnerung der Kunden weist gar ein Plus in Höhe von 76 Prozent auf. Dabei wirken Printmedien im Mediamix als effektiver Booster für die Werbewirkung. So sind Tageszeitungen bei Lebensmitteln, Unterhaltungselektronik und Heimwerkerartikel besonders effektiv. Die Publikumszeitschriften zeigen ihre Überlegenheit in den Sektoren Mode, Computer und Wohnen. Alles zusammen wirkt sich ein guter Mediamix für den Kaufentscheidungsprozess positiv aus. So liegt die Kaufbereitschaft bei Handelsmarken um 33 Prozent über dem Durchschnitt aller Marken.

Kontinuierliche Werbung ist besonders für den Lebensmittelhandel wichtig

Trotz der durch die fast tägliche Einkaufsfrequenz extrem hohen Markenbekanntheit im Lebensmittelhandel, zeigen die Studienergebnisse die Relevanz von kontinuierlicher Werbung für Produkte des täglichen Bedarfs: Mit der Werbeexposition steigt zunächst die Werbeerinnerung. Diese ist, wie bereits gezeigt, Treiber für das tatsächliche Kaufverhalten. Sie schlägt sich ebenso in höheren Sympathie- und Empfehlungswerten nieder. Auch hier liefert Print – selbst bei schon hoher Markenbekanntheit – den entscheidenden Impuls.

Weitere Handelstrends, effektive Werbestrategien, spannende Ergebnisse und Informationen aus dem neuen Retail Report 2019 sowie zu anderen Trendstudien finden Sie unter b4ptrends.media (www.gik.media/b4p-trends/).

Über die GIK

Unter dem Dach der Gesellschaft für integrierte Kommunikationsforschung (GIK) haben sich die fünf Medienhäuser Axel Springer, Bauer Media Group, Funke Mediengruppe, Gruner + Jahr und Hubert Burda Media zusammengeschlossen. Sie betreiben gemeinsam die crossmedialen Markt-Media-Studien best for planning (b4p) und best for tracking (b4t), um Kunden und Marktpartnern Daten für ihre Werbeplanung zur Verfügung zu stellen und den Einsatz von Werbemitteln zu evaluieren.

 

Verbraucher erwarten erkennbaren Nutzwert von Marken

29. August 2019

Marken stehen für sich? Der Name eines Produkts allein ist das ausschlaggebende Verkaufsargument? Heute gilt das nicht mehr zwangsläufig. Das ergibt die aktuelle b4p trends Erhebung der GIK. Früher setzte ein Großteil der Verbraucher Marken automatisch mit einer höheren Qualität gleich. Aber ...

… nur noch 31 Prozent der Befragten sind mittlerweile der Meinung, dass Markenprodukte besser sind als No-Name-Ware.

Vor 20 Jahren waren noch fast doppelt so viele der Ansicht (59 Prozent**) Die Markenqualität rückt als Differenzierungsmerkmal zunehmend in den Hintergrund. Dies liegt zum einen an einer Vielzahl an gleichwertigen Produkten, die zur Auswahl stehen. Darüber hinaus sorgen Bewertungen und Beschreibungen im Internet für mehr Transparenz und Vergleichbarkeit – und untermauern oder untergraben je nach dem das Markenversprechen. Wie können Marken also heute eine wirkungsvolle Kommunikation erzielen? Indem sie eine Beziehung zwischen Mensch und Marke herstellen. So wünscht sich die große Mehrheit der Befragten eine Marke mit einer verantwortungsvollen gesellschaftlichen Haltung. Unternehmen sollten sich deshalb stärker denn je darauf konzentrieren, ein für die Konsumenten nachhaltig relevantes und damit unverwechselbares Markenbild zu schaffen.

 

Produktvielfalt führt zu Gleichgültigkeit und Überforderung der Verbraucher – fast drei Viertel fällt eine Unterscheidung zwischen Marken schwer

Sind Marken also bald obsolet? Nein, denn laut Umfrage der GIK haben rund drei Viertel der Befragten in verschiedenen Konsumbereichen jeweils eine Lieblingsmarke, der sie treu sind. Aber die Formel, dass allein der Markenname ausreicht, einen Kaufimpuls zu setzen, hat keine Gültigkeit mehr: Einer der wesentlichen Gründe: Immer mehr Produkte drängen in die Regale. Deswegen will sich eine Mehrzahl der Menschen (81 Prozent) nicht mehr festlegen. Durch die große Auswahl an Produkten fällt zudem fast drei Viertel die Unterscheidung zwischen den einzelnen Marken schwer. Die Folge: Eine Marke ist für sie so gut wie die andere. So ist es 59 Prozent der Befragten egal, welche Marke sie kaufen – sie nehmen das, „was gerade da ist“.

Der Preis bestimmt die Kaufentscheidung, gleichzeitig wünschen sich die Verbraucher aber auch eine erkennbare Haltung der Marke – vor allem junge Frauen

„Was bekomme ich für mein Geld?“ beeinflusst 80 Prozent der Befragten bei der Kaufentscheidung. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist für den Großteil also die entscheidende Frage. Auch wichtig ist die Frage, ob das Markenversprechen eingehalten wird (58 Prozent). Aber nicht allein die sachlichen Qualitäten von Marken zählen. Die Verbraucher wünschen sich auch eine Marke mit Haltung: 77 Prozent der Konsumenten würden lieber eine Marke kaufen, die eine verantwortungsvolle gesellschaftliche Haltung vertritt – etwa zu den Themen Umweltschutz, Nachhaltigkeit und Arbeitsbedingungen. Besonders die jungen Frauen (16 bis 29 Jahre) teilen diese Einstellung (87 Prozent).

 

 

Bier und Autos: Wo die Marke zählt und wo der Preis

Dem Lieblingsbier treu sind 41 Prozent der Befragten. Da sich die meisten Biermarken in einem vergleichbaren Preisrahmen bewegen, „leisten“ sich die Konsumenten leichter eine Lieblingsmarke. Bei High-Involvement-Produkten wie Autos wiederum spielt die Marke zwar eine Rolle, der Preis ist aber mindestens ebenso ausschlaggebend für einen Kauf (34 versus 36 Prozent).

 

„Smart Shopping“: Online-Kaufverhalten erschwert die Situation von Marken

Ein weiterer Grund für den Rückgang der Markenbedeutung: Vergleichsportale, Preisrankings, Userbewertungen – die Menschen konsumieren heute bewusster. Das Internet bietet viele Möglichkeiten, sich vor dem Kauf über eine Marke zu informieren. „Smart Shopping“ liegt im Trend: 93 Prozent der Befragten gaben an, in den vergangenen Monaten online eingekauft zu haben. Das entscheidende Kaufkriterium ist bei diesen der Preis (95 Prozent). Großen Wert legen die Befragten (92 Prozent) zudem auf informative Produktbezeichnungen und Bequemlichkeit (Versandkosten: 88 Prozent; Rücksendemöglichkeiten: 83 Prozent). Die Markenrelevanz rückt hier in den Hintergrund.

Was Menschen sich von Marken wünschen

Bleibt die Frage, wie sich Marken angesichts der gegenwärtigen Lage und ihrer neuen Herausforderungen wieder stärker positionieren können. Preis und Qualität werden für Konsumenten immer wichtige Konstanten bleiben. Darüber hinaus sind zentrale Ansatzpunkte: 76 Prozent der Konsumenten wünschen sich Marken mit einem spürbaren Nutzen. Für 67 Prozent soll eine Marke zu ihren persönlichen Werten passen. Für 38 Prozent der Befragten sind Marken immer noch eine Statusfrage.

 

Marken sollten sich also künftig mehr denn je darauf fokussieren, ihren speziellen Nutzen und ihre besondere Eignung für genau ihre Zielgruppen zu kommunizieren. Sie müssen ein relevantes und werthaltiges Markenbild erschaffen, das ihre Zielgruppe erreicht und sich nachhaltig bei ihr etabliert. Nur so kann eine eindeutige Markenpräferenz entstehen.

*Basis: n=1.009 Personen, repräsentativ für die deutsche Online-Gesamtbevölkerung gewichtet nach Alter, Geschlecht, Bildung laut ma Presse 2019 (Onliner in den letzten drei Monaten).
Befragungszeitraum: 21.– 27.05.2019; **VerbraucherAnalyse 1999

 

 

 

 

 

Unter b4ptrends.media (www.gik.media/b4p-trends/) finden Sie auch die Studienergebnisse aller bisher veröffentlichten b4p trends-Ausgaben sowie Grafiken zum Download.

Mehr zu b4p trends

Der Studien-Satellit best for planning trends (b4p trends) bietet die Möglichkeit, binnen weniger Wochen Daten zu hochaktuellen Themen rund um Mediennutzung, Produktneuheiten und Konsumverhalten zur Verfügung zu stellen. Gleichzeitig prüft die GIK so, wie relevant aktuelle Entwicklungen sind, schätzt damit das Potential für die Hauptstudie b4p ab und hält diese auf dem neuesten Stand. Die Studienergebnisse der b4p trends werden per Online-Befragung in 6 bis 10 Wellen pro Jahr erhoben. Stichprobe und Grundgesamtheit: ca. n=rund 1.000 Fälle je Welle, repräsentativ für die deutsche Online-Gesamtbevölkerung ab 14 Jahren.

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Patricia Dähn
Patricia Dähn
Projektleitung Zeitschriften Marktforschung / Forscherkreissprecherin GIK (b4p, b4t, b4p trends)
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Friedrich Kabler
Friedrich Kabler
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DIE WELT Künstlerausgabe

ma 2019 Pressemedien II & ma 2019 Tageszeitungen – die neuen Print-Reichweiten

Regelmäßig werden Auflagenzahlen, Reichweiten und Nutzerdaten für die Axel-Springer-Medien veröffentlicht. Soeben erschienen ist die ma 2019 Pressemedien I. Sie ermittelt die Reichweiten und Leserschaftsstrukturen von Zeitschriften und Wochenzeitungen durch eine Befragung von ca. 36.000 Personen im Zeitraum von September 2017 bis Juli 2018.

Die Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse hat heute um 9:00 Uhr die neuen Reichweiten für Zeitschriften, Wochen- und Tageszeitungen veröffentlicht. Die ma 2019 Pressemedien II ermittelt die Reichweiten und Leserschaftsstrukturen von Zeitschriften und Wochenzeitungen durch Befragung von ca. 37.000 Personen im Zeitraum von März 2018 bis Februar 2019. Die ma 2019 Tageszeitungen beruht auf der Befragung von über 130.000 Personen, die ausgewiesene Leserschaft bezieht sich auf den Zeitraum von Februar 2017 bis Februar 2019.

Hier im PDF finden Sie die Veränderungen aller von Media Impact vermarkteten Titel und ihrer wichtigsten Wettbewerber im Vergleich zur ma 2019 Pressemedien I bzw. ma 2018 Tageszeitungen.

Ab ca. 9:20 Uhr steht das Webangebot www.ma-reichweiten.de für weitere Auswertungen bereit – Gegen 12:00 Uhr ist der Datenbestand der ma Pressemedien über mds verfügbar.

Über die ma  

Die ma wird von der Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse e.V. (kurz agma) herausgegeben. In verschiedenen Erhebungen für einzelne Mediengattungen werden Mediennutzungsverhalten, Demografie und ergänzende Merkmale wie beispielsweise Besitzgüter im Haushalt ermittelt (www.agma-mmc.de). Die Ergebnisse der ma gelten für den deutschen Markt als Reichweiten-Währung.

Methode: 

Grundgesamtheit ist die deutschsprachige Wohnbevölkerung ab 14 Jahren, für die ma Internet ab 16 Jahren. Befragt werden je nach Mediengattung etwa 20.000 bis 140.000 Personen persönlich „face-to-face“ (Zeitschriften, Tageszeitungen) und am Telefon (Hörfunk, Plakat, Online). Es werden Daten zu Pressemedien, Radio, Fernsehen, Außenwerbung sowie Internetmedien erhoben.

Erscheinung:  

Die Media-Analyse wird je nach Mediengattung in mehreren Erhebungswellen pro Jahr durchgeführt und mindestens einmal jährlich veröffentlicht.

 

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Clarissa  Moughrabi
Clarissa Moughrabi
Leiterin Marktforschung
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Media Impact & OMR Local Champions Podcast Roadshow

11. Juli 2019

Zusammen mit OMR und Philipp Westermeyer, Gründer der OMR, gingen wir auch in diesem Jahr erneut auf Podcast Roadshow und machten Halt in den Mittelstandsregionen Bielefeld und Stuttgart. Wir sprachen mit den lokalen Champions der Regionen über die Bedeutung der Digitalisierung sowie Möglichkeiten für die mittelständische Wirtschaft.

Im Live-Podcast in Bielefeld teilte unser Local Champion Frank Seidensticker, CEO der Seidensticker Group, seine Erfahrungen und gab uns Insights, wie er mit Seidensticker die digitale Transformation angeht und das Traditionsunternehmen erfolgreich führt. In Stuttgart sprach Local Champion Maria Spilka, Gründerin von Mädchenflohmarkt.de, über digitale Wachstumsstrategien für ihre Onlineplattform.

Darüber hinaus hielt Philipp Westermeyer eine Keynote und klärte uns über die sieben Todsünden des Onlinemarketings auf – und wie man seine Brand zum Erfolg führen kann. Stefan Mölling, Managing Director Digital bei Media Impact, gab Hands-on-Tipps und digitale Vermarktungslösungen für den Mittelstand. Weiterer Dank gilt Kai Hohmeiers, Senior Consultant Digital Media bei STARTUP LANDSCHAFT, der mit uns über seine Erfahrungen zu Innovationen in Unternehmen sprach. Inga Michler, Wirtschaftsredakteurin WELT, sowie Holger Zschäpitz, Leitender Wirtschaftsredakteur WELT, teilten ihr Expertenwissen rund um den Mittelstand und welche wirtschaftspolitischen Themen Deutschland bewegt.

Der Mittelstand in Deutschland rockt! Wir bedanken uns für zwei großartige Abende.

Hier geht es zu unseren neuen Media Impact Mittelstands-Special.

Das war Stuttgart

Das war Bielefeld

Danke an alle, die dabei waren!

 

 

Branchenreport „Beauty“: Marken als Erfolgsfaktor

4. Juli 2019

Der Beauty-Markt ist in Bewegung, die Markenorientierung der Konsumenten verändert sich. Und es gibt eine deutlich wachsende Zielgruppe zu benennen: die Männer. Diese und weitere wichtige Ergebnisse für eine erfolgreiche Kommunikationsstrategie von Beauty-Marken veröffentlicht die Gesellschaft für integrierte Kommunikationsforschung (GIK) in ihrem aktuellen Branchenreport „Beauty“.

Ist die Zeit von großen Marken vorbei? Diese Einschätzung aus Marktkreisen teilt der neue Branchenreport „Beauty“ nicht. Aber: In Zeiten der Digitalisierung stehen Marken durchaus vor Herausforderungen. Das Konsumentenverhalten verändert sich schneller als früher. Um Marken heute nachhaltig zu positionieren, bedarf es eines zielgerichteten Marketings. Die Gesellschaft für integrierte Kommunikationsforschung (GIK) hilft, Marken stark zu machen, und liefert hierfür in ihrer aktuellen Marktanalyse wichtige Fakten und Zahlen. Die Studie basiert auf der Befragung von 30.105 Konsumentinnen und Konsumenten von Beauty-Produkten zu ihrem Kaufverhalten, Informationsinteresse und ihrer Markenorientierung: Wer sind die Power Player und wer die Darlings der Branche? Wo informieren sich die Konsumenten über Beauty-Marken und welche Werbemotive schneiden besonders gut ab? Der GIK Branchenreport gibt darauf die Antworten.

Männer werden immer Beauty-bewusster

Die Markenorientierung ist seit 2013 vor allem bei Männern gestiegen. Die stärksten prozentualen Anstiege verzeichnen sie bei der Gesichtskosmetik und der Körperpflege mit einem Plus von 28 bzw. 17 Prozent. Denn Beauty ist generell ein wachsendes Thema für Männer: Graue Haare und erste Fältchen werden von ihnen zunehmend als Problem wahrgenommen. In ihrem „Problembewusstsein“ liegen sie mittlerweile mit den Frauen fast gleichauf (Frauen: 8,1 Prozent, Männer: 6,0 Prozent). Fazit: Männer als Zielgruppe für Beauty-Marken gewinnen weiterhin an Relevanz.

Interesse an Beauty-Themen in Print und digitalen Medien wächst

Marken-Orientierte wollen sich vorab informieren über die Produkte, die sie kaufen. Erste Wahl bei den Medien sind nach wie vor Printtitel. 61 Prozent der Frauen lesen, dem Report zufolge, Zeitschriften, um sich ein Bild von einem Pflegeprodukt und seinen Eigenschaften zu machen. Im Kommen sind aber auch digitale Kanäle: Online-Informationsangebote verzeichnen bei Beauty-interessierten Männern sogar ein Plus von 56 Prozent.

Darlings und Power Brands – der Branchenreport definiert die Top-Marken

Werbung wirkt! Denn Marken bieten in Zeiten eines unübersichtlichen Marktes wichtige Orientierung bei der Produktwahl. Konsequent eingesetzte Werbung unterstützt dabei, denn sie erzeugt die gewünschte Sympathie der Marke und steigert entsprechend deren Verwendung. Dass diese Kausalität im Beauty-Segment sehr gut funktioniert, belegt der Branchenreport der GIK. Und er zeigt: Es gibt eindeutige Power Brands mit hoher emotionaler Bindung und starkem Absatz sowie echte Darlings mit hoher Brand Affection (Markenaffinität) und gutem Entwicklungspotenzial in der Brand Attention (Markenbekanntheit).

Crossmediale Vermarktung am wirksamsten – Print-Kombis liegen vorne

Werbung wirkt am besten, wenn sie in mindestens zwei Mediengattungen platziert wird. Ganz vorne liegen hier Kombinationen mit Printmedien: Print + TV bzw. Print + TV + Online. Dabei schneiden Beauty-Motive im Vergleich zu anderen Branchen überdurchschnittlich gut ab. Vor allem in der Körperpflege punkten mehrere Marken durch besonders hohe Glaubwürdigkeit. Werbemotive der dekorativen Kosmetik werden von den Konsumenten als besonders auffällig wahrgenommen. Wie Kreationen wirken – auch darauf gibt der GIK Branchenreport Antworten. Hier steht Ihnen der komplette Report zum Download zur Verfügung.

Über b4p und b4t

Das Beste zum Thema Marke in zwei Studien: Die Markt Media Studie best for planning (b4p) und die Wirkungsstudie best for tracking (b4t) bieten Insights zu 2.400 Marken. Neun Branchen, über 150 Statements, 144 Einstellungen und acht Mediengattungen sind Basis der umfangreichen Daten. b4p bildet alle werberelevanten Märkte ab, ob Verbrauchsgüter, Dienstleistungen oder Gebrauchsgüter. Das b4t Markentracking zeigt die Markenwahrnehmung und -bewertung von über 380 Marken, Modellen und Produktlinien. Weitere Informationen und den kompletten Branchenbericht finden Sie unter gik.media.

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Patricia Dähn
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IFA Special 2019

Seit 1924 begeistert die Internationale Funkausstellung, kurz IFA, das globale Publikum in Berlin.

In den Bereichen Consumer Electronics und Home Appliances präsentieren sich zahlreiche Aussteller der Fachwelt und den Messebesuchern.

Nutzen Sie unsere Branding- und Abverkaufs-Formate, um Aufmerksamkeit vor und nach der IFA zu schaffen. Oder profitieren Sie von unseren redaktionellen Umfeldern, um sich im idealen Kontext zu präsentieren.

Hier finden Sie unsere Angebote.

200. Volks-Produkt von BILD

16. Mai 2019

Von der Volks-Arznei bis zur Volks-Zahnbürste – das erfolgreiche Crossmedia- Konzept von BILD feiert 200. Jubiläum / Volks-Kamera Panasonic Lumix GX80K ab dem 20. Mai im Handel erhältlich

Die Digital-Kamera Panasonic Lumix GX80K wird Volks-Kamera 2019 und ist damit das 200. Volks-Produkt. Ab Montag, 20. Mai 2019, wird die Digitalkamera mit dem Aktionslogo „200. Volks-Produkt“ auf allen Plattformen der BILD-Gruppe beworben und im Handel erhältlich sein. Das Volks-Produkt wird von Media Impact vermarktet.

Carolin Hulshoff Pol, Verlagsleiterin BILD-Gruppe: „Das Volks-Produkt spielt die Stärken von BILD voll aus: Die hohe Reichweite und Glaubwürdigkeit unserer Marke, gepaart mit einem unschlagbaren Produkt-Angebot für unsere Leser.“

Stephan Madel, Managing Director BILD Division bei Media Impact: „Dass wir für das 200. Volks-Produkt wiederholt Panasonic gewinnen konnten zeigt, wie erfolgreich unsere crossmediale Vermarktungsaktion bei unseren Werbekunden ist. Die aufmerksamkeitsstarken, für jeden Kunden maßgeschneiderten Produkt- Inszenierungen sind ein echter Umsatz-Schub für den Abverkauf.“

Armando Romagnolo, Marketing Director CE bei Panasonic Deutschland: „Fantastische Bildqualität, innovative Funktionen, einfache Bedienung – dafür stehen unsere spiegellosen LUMIX G Systemkameras. Deshalb freuen wir uns besonders, dass wir die 200. Kampagne des Volks-Produktes realisieren können und so entscheidende Kaufimpulse setzen. Mit der Volks-Kamera LUMIX GX80K können noch mehr Menschen die Vorteile der modernen Fotografie zu einem attraktiven Preis für sich erschließen.“

Über das Volks-Produkt

Das Volks-Produkt, die crossmediale Werbe- und Abverkaufsaktion von BILD und vermarktet durch Media Impact, startete 2002 mit dem Volks-PC des Discounters

Plus und bricht seitdem regelmäßig Verkaufsrekorde. Insgesamt wurden mehr als 60 Millionen Volks-Produkte verkauft und mit den 200 Kampagnen von 80 Kunden knapp 40 Milliarden Gesamtkontakte erzielt. Von Wrigleys Volks-Kaugummis, dem Volks-Diamant von Christ über die Volks-Pflegeversicherung der Allianz und der Volks-Milch von Müller Milch bis zur Volks-Farbe von Alpina, haben Kunden aus unterschiedlichsten Branchen von der innovativen Werbeform profitiert und den BILD Lesern einzigartige Produkt-Angebote gemacht. Als Testimonials der Kampagnen wirkten u.a. Prominente wie Barbara Schöneberger, Dieter Bohlen, Lothar Matthäus, Sonja Kraus und Dieter Hallervorden mit.

Das Vermarktungspaket von Media Impact beinhaltet dabei nicht nur ein exklusives und reichweitenstarkes Mediapaket auf allen Plattformen der BILD-Gruppe, sondern auch das Aktionslogo „Volks-Produkt“ als Gütesiegel. Kunden können das Aktionslogo für eigene Kommunikationsmaßnahmen, Produktverpackungen und am Point of Sale nutzen.

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Neues Heftformat ab 1.7.2019

9. Mai 2019

Ab Juli 2019 erscheinen unsere Männer-Titel in neuem Format. Alle nötigen Informationen zu den neuen Formaten finden Sie auch im DUON-Portal unter: https://www.duon-portal.de/

 

 

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Anzeigenleiter AUTO BILD Gruppe
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Heiko Rönnau
Heiko Rönnau
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b4p trends untersucht Begeisterung der Deutschen für digitale Fitness-Coaches

7. Mai 2019

Fitness Tracker, Smartwatch und Handy-Apps analysieren getane Schritte, verbrauchte Kalorien, Schlafgewohnheiten, Herzfrequenz und Blutdruck und ersetzen so sukzessive den Fitnesstrainer aus dem Studio um die Ecke. Bereits 41% nutzen digitale Devices in Sachen Sport und Gesundheit. Mehr als die Hälfte der Befragten machen sich jedoch auch Sorgen, was mit den gesammelten Daten, die im Handy gespeichert sind, passiert.

Wie beliebt sind digitale Helfer, wenn es um Fitness, Gesundheitswerte und Sport geht? Ergebnisse aus der neusten b4p trends-Studie der Gesellschaft für integrierte Kommunikationsforschung (GIK)* zeigen: sie erfreuen sich wachsender Beliebtheit! Mit Tipps und Tricks zu einem gesunden und fitten Leben hingegen versorgen sich die Sport- und Fitnessbegeisterten neben dem Internet immer noch klassisch in Printmedien.

Die Anmeldungen in den Fitnessstudios steigen regelmäßig zu Beginn eines Jahres, die Downloadzahlen der Sport-Apps gehen rasant nach oben und auch der neue Fitness-Tracker kommt endlich aus der Verpackung.  Gesund bleiben, fitter werden, abnehmen: Um auch direkt zu sehen, dass Schweiß und Mühen sich lohnen, setzen immer mehr auf technische Hilfsmittel. Apps, Fitness-Tracker und Smartwatches sind im Trend. Die digitalen Fitness Coaches werden genutzt, um Sport- und Gesundheitswerte zu messen. Bei aller Begeisterung für die digitalen Helfer bereitet die Datenspeicherung den meisten Nutzern aber auch Sorgen, wie eine online-repräsentative Umfrage von b4p trends der Gesellschaft für integrierte Kommunikationsforschung (GIK) unter den deutschen Onlinern ab 16 Jahren zeigt.

Beliebte digitale Alternativen

Nicht unerwartet ist, dass jüngere Generationen aufgeschlossener gegenüber Smartwatches, Fitness Apps und Fitness-Trackern sind. Schon jeder zweite der 16-29-jährigen Onliner greift auf diese Art Gadgets zurück, um seine Fitness besser im Blick zu haben. Generationsübergreifend sind es immerhin noch 41% der Befragten. Generell setzen rund 28% auf mobile Applikationen und 14% überwachen mittels Smartwatch Bewegung und Vitalfunktionen. Weniger genutzt werden Diät- (12%) und Meditations-Apps (9%). Auch Smart Clothes oder „Wearables“, also Kleidungsstücke mit Tracking-Funktionen, warten noch auf ihren Durchbruch (4%).

Wie sicher sind meine Daten? …

Diese Frage zieht sich quer durch alle Altersgruppen. Rund 60% der Befragten sorgen sich darum, ob ihre gespeicherten Werte auch anderweitig verwendet werden. Im Krankheitsfall die Informationen an den Arzt (73%) oder eine Klinik (71%) weiterzugeben, befürworten jedoch sehr viele Nutzer. Bei der Krankenkasse (38%) und dem Apotheker (25%) werden die meisten schon vorsichtiger. Zudem meinen viele Hobbysportler, dass eine extreme Form der Selbstanalyse eher krank als gesund macht (79%) und wollen den Trend zur dauernden Selbstoptimierung daher mit Vorsicht genießen.

Hilfestellung rund um Fragen zu einem gesunden Lebensstil suchen die Befragten lieber im analogen Leben

60% der Befragten lassen sich in Sport- und Fitnessangelegenheiten direkt in ihrem sozialen Umfeld beraten: Freunde, Verwandte und Bekannten liefern hilfreiche Tipps für einen gesunden und fitten Lifestyle. Tipps und Tricks direkt vom Profi, dem Fitnesstrainer, holt sich knapp die Hälfte ein (45%), bei den Befragten zwischen 16 und 29 Jahren steht der sogar ganz oben auf der Liste (64%). Relevante Informationen und Wissenswertes werden aber nicht nur persönlich erfragt und im Internet recherchiert, sondern kommen auch aus Zeitschriften (48%), Zeitungen (43%) und TV (48%). Ein Drittel der Befragten setzt auf: Printmedien – vor allem Special Interest Zeitschriften – bieten ebenfalls hilfreiche Tipps und allerlei Nützliches für alle Sport- und Gesundheitsbegeisterten sich weiter zu motivieren und dem inneren Schweinehund entgegen zu wirken.

Lieber Schritte als Kalorien zählen

In Bezug auf die aus den jeweiligen Geräten und Apps gewonnen Daten steht Bewegung in Form von Schritten oder anderen sportlichen Aktivitäten bei den Personen, die bereits ein elektronisches Hilfsmittel benutzen, eindeutig im Vordergrund (65%), danach folgen Infos über Gewicht (49%) und Vitalfunktionen, wie Herzschlag und Puls (44%) oder Blutdruck (29%), wobei das vorzugsweise die Generation 50+ trackt. Die Jüngeren hingegen interessieren sich vielmehr für Bewegung, Schlafgewohnheiten und Ruhephasen, sprich eine ganzheitliche Betrachtung. Eher out ist Kalorienzählen (26%).

*Basis: n=1.020 Personen, repräsentativ für die deutsche Online-Gesamtbevölkerung gewichtet nach Alter,Geschlecht, Bildung laut ma Presse 2018 (Onliner in den letzten 3 Monaten). Befragungszeitraum: 02.01. – 09.01.2019

Mehr zu b4p trends
Der Studien-Satellit best for planning trends (b4p trends) bietet die Möglichkeit, binnen weniger Wochen Daten zu hochaktuellen Themen rund um Mediennutzung, Produktneuheiten und Konsumverhalten zur Verfügung zu stellen. Gleichzeitig prüft die GIK so, wie relevant aktuelle Entwicklungen sind, schätzt damit das Potential für die Hauptstudie b4p ab und hält diese auf dem neuesten Stand. Die Studienergebnisse der b4p trends werden per Online-Befragung in 6 bis 10 Wellen pro Jahr erhoben. Stichprobe und Grundgesamtheit: ca. n=rund 1.000 Fälle je Welle, repräsentativ für die deutsche Online-Gesamtbevölkerung ab 16 Jahren.

Material
Die Studienergebnisse aller bisher veröffentlichten b4p trends-Ausgaben  sowie Grafiken finden Sie auf der GIK-Website unter b4ptrends.media.

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Projektleitung Zeitschriften Marktforschung / Forscherkreissprecherin GIK (b4p, b4t, b4p trends)
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Friedrich Kabler
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Lange Nacht der Museen

Wie Marken von Medienimages profitieren können

10. April 2019

Warum eine Imagestudie?

Als Mediaplaner braucht man vor allem eins: klare und verlässliche Daten, mit denen sich Werbeträger bewerten und vergleichen lassen.

Leider ist das heute nicht mehr so einfach. Die Zielgruppen werden immer fragmentierter und der Medienkonsum verändert sich stetig.

Neben Reichweite ist für die Werbewirkung auch entscheidend, wie intensiv sich Menschen einem Medium widmen. Und das hängt davon ab, ob sie die Machart eines Mediums begeistern kann. Deshalb ist der Charakter oder eben das Image eines Mediums ein ganz entscheidender Faktor.

Die drei großen Fragen.

  1. Unterscheidet sich das Image von Medien überhaupt?
  2. Inwieweit überträgt sich das Image des Mediums, in dem eine Marke wirbt, auf die Marke? Hat das eine Auswirkung auf die Kaufwahrscheinlichkeit? Und welche Rolle spielt hierbei die Gattung?
  3. Wie sieht das Ganze bei BILD am SONNTAG aus?

 

Klingt spannend? Ist es auch!

Gerne stellen wir Ihnen in einem persönlichen Termin den Image Boost vor! Wir freuen uns von Ihnen zu hören!

Ihr Kontakt
Felix Becker
Felix Becker
Anzeigenleiter BILD am SONNTAG
Berlin
Clarissa  Moughrabi
Clarissa Moughrabi
Leiterin Marktforschung
Berlin

b4p trends #2: Reiselust in Deutschland nimmt weiter zu – und auch das Bewusstsein fürs Reisen wächst

5. März 2019

Urlaub zu Hause im heimischen Garten oder auf Balkonien ist out. Zwei Drittel zieht es an den freien Tagen aus den eigenen vier Wänden hinaus in die weite Welt – am liebsten ins europäische Ausland oder eventuell auch ins diesjährige Partnerland der ITB Malaysia. Das Ziel: Erholung vom stressigen Alltag und mal wieder richtig entspannen – weit ab vom Overtourismus. Alle Ergebnisse der neusten b4p trends Welle zum Thema Reisen ...

Reiseverhalten Deutschlands unter der Lupe – Ergebnisse aus der neusten b4p trends-Studie der Gesellschaft für integrierte Kommunikationsforschung (GIK)*.

Urlaub steht für Erholung. So wollen sich 95 Prozent einer Online-Befragung unter insgesamt rund 1.000 Nutzern an ihren freien Tagen vor allem vom Alltagsstress erholen und mal wieder richtig entspannen. Für gut ein Viertel ist es zu Hause doch immer noch am schönsten und sie verbringen ihre freien Tage am liebsten daheim (28 Prozent). Den Rest hingegen zieht es im Urlaub hinaus in die Welt, Neues erleben und Unbekanntes entdecken (90 Prozent). Mehr Zeit mit dem Partner, der Partnerin und der Familie verbringen (90 Prozent), stehen ebenfalls bei den Urlaubs-ToDos ganz oben. Während es 90 Prozent beim Entspannen raus in die Natur zieht, sollen
aber auch Kultur und Sehenswürdigkeiten nicht zu kurz kommen,(85 Prozent), wobei die meisten dabei überlaufende Touristenziele lieber meiden und den Geheimtipp erkunden. Spaß- und Actionurlaube à la Ballermann & Co. kommen nur für rund ein Drittel in Frage (32 Prozent).

Inspiration zu Reisezielen und Urlaubsorten holen sich die Befragten … auch in Zeitschriften

In Sachen Urlaubsvorbereitung macht den Befragten keiner was vor: 88 Prozent sammeln vorher allerlei Wissenswertes und Nützliches rund um das Reiseziel sowie Land und Leute. Grundsätzlich buchen und organisieren die meisten noch selbst (79 Prozent), wobei ein Drittel (36 Prozent) von der Zeit raubenden Urlaubsorganisation im Web genervt ist. Inspiration zu Reisezielen und Urlaubsorten holen sich die Befragten bei Freunden und Bekannten, im TV, bei Reiseveranstaltern und in Zeitschriften. Zeitschriftenleser sind laut der Umfrage überdurchschnittlich reiseinteressiert und fahren öfter weg. Zudem schauen sie auf Reisen weniger aufs Geld. Es überrascht wenig, dass sie sehr gerne Reiseberichte in Printmedien konsumieren (77 Prozent). 70 Prozent sind bei der Suche nach Inspiration schon mal in Zeitschriften und Zeitungen fündig geworden. Jeder Zweite hebt interessante Reiseartikel oder Urlaubsangebote sogar auf.

Die beliebtesten Reiseziele …

Die Deutschen sind ein reisefreudiges Volk: Für knapp 70 Prozent der Befragten ging es rund dreimal (2,9 Wochenendtrips) im vergangenen Jahr übers Wochenende weg. Einen Kurzurlaub (bis zu fünf Tagen) gönnte sich mehr als die Hälfte (61 Prozent) rund zwei Mal 2018. Für 67 Prozent wiederum ging es mindestens einmal auf eine längere Reise (Durchschnitt: 2,3 Reisen mit mindestens fünf Tagen). 2019 wollen die Befragten sogar noch mehr verreisen: 73 Prozent haben bereits Wochenend-Trips geplant, bei 65 Prozent steht eine kurze Reise und für 73 Prozent ein schöner langer Urlaub auf dem Plan.

Was das Reiseziel angeht, stehen das europäische Ausland aber auch Deutschland hoch im Kurs. Während 65 Prozent aller Befragten in Europa urlauben wollen, zieht es die Hälfte (53 Prozent) in heimische Gefilde. Aber viele sind sich einig: Sonne und Strand sollen es im Urlaub sein. In Europa liegen daher die klassischen Sonnenziele Spanien (20 Prozent) und Italien (19 Prozent) noch vor Österreich (15 Prozent) und den Benelux-Ländern (zwölf Prozent). Aber auch die Ostsee (18 Prozent) und Nordsee (15 Prozent) sind für die Befragten eine Reise wert. In deutsche Städte zum klassischen Städtetrip zieht es 23 Prozent, gefolgt vom Alpenraum (10 Prozent) und den Schwarzwald (8 Prozent). Das diesjährige Partnerland der ITB, Malaysia, haben hingegen nur wenige bei der Urlaubsplanung auf dem Schirm. Nur 40 Prozent der Befragten wissen (zumindest) ungefähr, wo das südostasiatische Land liegt. Sechs Prozent haben sogar noch nie davon gehört und jeder Zweite gibt zu, keine konkrete Vorstellung zu haben, was Malaysia eigentlich zu bieten hat. Immerhin vier Prozent haben Malaysia schon mal besucht und 17 Prozent können sich vorstellen, dort ihren Urlaub zu verbringen.

 

 

 

Hinsichtlich der Unterkunft mögen es die Befragten gern komfortabel und genießen die Vorzüge des Hotelurlaubs (70 Prozent). Mehr als die Hälfte quartiert sich in Ferienwohnungen und Ferienhäusern (55 Prozent) ein. Aber auch Pensionen (27 Prozent) oder Privatunterkünfte sind sehr beliebt (17 Prozent). Dabei sind die Befragten gern in Gesellschaft, sei es mit dem Partner oder der Partnerin (71 Prozent), Freunden und Bekannten (29 Prozent), den Kindern (25 Prozent) oder anderen Verwandten (16 Prozent). Knapp 20 Prozent verbringen ihren Urlaub lieber alleine oder schließen sich (organisierten) Reisegruppen an (2 Prozent).

 

weitere Ergebnisse zur neuen b4p trends-Studie inklusive zahlreicher weiterer Aspekte finden Sie unter b4ptrends.media (www.gik.media/b4p-trends/) Dort finden Sie auch die Studienergebnisse aller bisher veröffentlichten b4p trends-Ausgaben sowie Grafiken zum Download.

Mehr zu b4p trends

Der Studien-Satellit best for planning trends (b4p trends) bietet die Möglichkeit, binnen weniger Wochen Daten zu hochaktuellen Themen rund um Mediennutzung, Produktneuheiten und Konsumverhalten zur Verfügung zu stellen. Gleichzeitig prüft die GIK so, wie relevant aktuelle Entwicklungen sind, schätzt damit das Potential für die Hauptstudie b4p ab und hält diese auf dem neuesten Stand. Die Studienergebnisse der b4p trends werden per Online-Befragung in 6 bis 10 Wellen pro Jahr erhoben. Stichprobe und Grundgesamtheit: ca. n=rund 1.000 Fälle je Welle, repräsentativ für die deutsche Online-Gesamtbevölkerung ab 14 Jahren.

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Thorsten Pütsch
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Senior PR Manager
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Patricia Dähn
Patricia Dähn
Projektleitung Zeitschriften Marktforschung / Forscherkreissprecherin GIK (b4p, b4t, b4p trends)
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Wie Männer einkaufen – Studie zum Einkaufsverhalten deutscher Männer

5. März 2019

AUTO BILD, COMPUTER BILD und SPORT BILD wollten es genau wissen und haben deutsche Männer zu ihrem Kaufverhalten befragt - entstanden ist eine Studie zum Einkaufsverhalten deutscher Männer bei Unterhaltungselektronik / Smartphones / Körperpflegeprodukte und Parfüms

Über 2.000 Männer im Alter von 18 bis 59 Jahren gaben an, welche Produkte sie besitzen, wie häufig sie diese nutzen, ob sie sie sich selbst kaufen oder sich schenken lassen, wo sie einkaufen und vieles mehr. Neben der reinen quantitativen Erhebung wurden Einkaufstypen gebildet, anhand derer eine bessere Zielgruppenansprache, Werbemittelgestaltung und Mediaplanung möglich gemacht werden soll. Weitere Informationen zu unserer neuen Studie finden Sie hier im PDF

 

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Christian Kloppenburg
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Anzeigenleiter AUTO BILD Gruppe
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Tobias Raschka
Tobias Raschka
Teamleitung Zeitschriften Marktforschung
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GESÜNDER, NACHHALTIGER UND ANALOG(er) LEBEN

31. Januar 2019

Neues Jahr, neue Vorsätze: 39% wollen mehr Bücher, Zeitschriften und Zeitungen lesen und sich öfters der Schnelllebigkeit des Internets entziehen. Vor allem bei den Jüngeren steht Blättern statt Tappen ganz weit oben. Insgesamt nahmen sich 94% der Befragten zum Jahreswechsel vor, ihr Leben zu ändern. Gesünder leben, Digital Detox oder ein neues Hobby. Wichtig dabei: Nachhaltig soll es sein. Sei es beim eigenen Lebensstil, der Gesundheit oder auch der Vermeidung von Müll und Plastik. Aber vor allem die Gesundheit soll nicht zu kurz kommen.

Den Deutschen mangelt es für das gerade begonnene Jahr also nicht an guten Vorsätzen. Rund 94 Prozent von ihnen wollen laut der neuesten b4p trends in diesem Jahr etwas an ihrem Leben ändern. Zu einem nachhaltigen Lebensstil gehört für viele dabei neben Sport und guter Ernährung auch Digital Detox und mehr Umweltbewusstsein – so die Studie der Gesellschaft für integrierte Kommunikationsforschung (GIK)*.

Digital Detox – lieber blättern statt tappen und scrollen

Sich häufiger aus der schnelllebigen, digitalen Welt ausklinken und mehr den Büchern, Zeitschriften und Zeitungen widmen, steht für 39 Prozent auf der Tagesordnung. Smartphone, Tablet und Co. ganz bewusst bei Seite zu legen, hat sich rund ein Drittel der Befragten (28%) vorgenommen. Gerade die jüngere Zielgruppe zwischen 16 und 29 Jahren (40%) möchte sich aktiv dem digitalen Konsum von Facebook, Instagram und WhatsApp entziehen und stattdessen lieber eine informative und unterhaltsame Zeitschrift, ein gutes Buch oder die Tageszeitung in die Hand nehmen (39%).

Blitzdiäten sind Out, mehr Sport und weniger Fleisch In

Während früher kurzfristige Veränderungen für ein ruhiges Gewissen sorgen sollten, steht 2019 der nachhaltige und grundlegende Wandel von Lebensgewohnheiten im Fokus. Statt auf die  Schlank-in-2-Wochen-Blitzdiät setzen die Befragten auf einen gesünderen Lebensstil (81%) mit einer ausgewogenen Ernährung (62%) und viel Bewegung (52%). Vor allem bei den Jüngeren ist Sport ein Thema, wohingegen die Älteren lieber auf Fleisch und Alkohol verzichten. 30% aller Befragten wollen im neuen Jahr weniger Fleisch essen. Den Klassiker „mit dem Rauchen aufhören“ nehmen  sich nur noch 10 Prozent zu Herzen, was wohl auch an den rückläufigen Raucherzahlen liegt.

Vermeidung von Plastik- und Verpackungsmüll immer bedeutsamer

Neben einer gesünderen Lebensweise steht Nachhaltigkeit in Bezug auf Umweltschutz weit oben auf der Liste. 78% der Befragten wollen ihr Umweltverhalten ändern und sagen den Plastikmüll- und Verpackungsbergen den Kampf an (63%). Insgesamt spielt auch das Alter der Befragten für die Motivationsfaktoren eine große Rolle. Während die jüngere Zielgruppe mittels Stressreduktion (67%), einem gesundem Lebensstil (67%) und einem bewussten Konsum (65%) vernünftiger leben will, setzen die 30 bis 49-jährigen auf mehr Zeit für sich (64%) und mehr Ruhe (62%). Die Zielgruppe 50+ wiederum möchte weniger Verpackungs- und Plastikmüll (74%) erzeugen und achtsamer (70%) leben. In einem sind sich aber alle einig: Ein gesunder Lebensstil ist langfristig essentiell für ein gesundes und fittes Leben und daher der wichtigste Vorsatz für 2019.

Rund die Hälfte hält durch

Bei mehr als der Hälfte derer, die sich schon mal mindestens einen Vorsatz gesetzt haben, hat es funktioniert: Sie konnten langfristig ihr Leben ändern und alte Gepflogenheiten ad acta legen. 17% wiederum versuchen es zwar, scheitern dann aber aus Gewohnheit und fallen in alte Verhaltensmuster zurück. Ein kleiner, aber feiner Teil der Befragten, 41 Personen (4%), ist übrigens mit seinem Leben vollkommen zufrieden und hat sich daher fürs neue Jahr nichts vorgenommen.

Weitere Infos zur neuen b4p trends-Studie inklusive zahlreicher weiterer Aspekte finden Sie unter b4ptrends.media (www.gik.media/b4p-trends/) Dort finden Sie auch die Studienergebnisse aller bisher veröffentlichten b4p trends-Ausgaben sowie Grafiken.

Mehr zu b4p trends

Der Studien-Satellit best for planning trends (b4p trends) bietet die Möglichkeit, binnen weniger Wochen Daten zu hochaktuellen Themen rund um Mediennutzung, Produktneuheiten und Konsumverhalten zur Verfügung zu stellen. Gleichzeitig prüft die GIK so, wie relevant aktuelle Entwicklungen sind, schätzt damit das Potential für die Hauptstudie b4p ab und hält diese auf dem neuesten Stand. Die Studienergebnisse der b4p trends werden per Online-Befragung in 6 bis 10 Wellen pro Jahr erhoben. Stichprobe und Grundgesamtheit: ca. n=rund 1.000 Fälle je Welle, repräsentativ für die deutsche Online-Gesamtbevölkerung ab 14 Jahren.

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BILD Digital Regional

BILD kann auch Regional!

Schnell, aktuell und abwechslungsreich! BILD bietet Emotionen und Orientierung, wie es nur BILD kann: laut, polarisierend, überraschend, mutig und ungeschönt – und das mit regionalem bis lokalem Bezug.

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Wir beraten Sie gern zu unseren regionalen und individuellen BILD.de Regio Specials!

Der Regio Brand Day

Der Regio Brand Day bietet Ihnen die große Bühne für Ihren Auftritt. Sie wollen viel Fläche und nie dagewesene Aufmerksamkeit, dann buchen Sie unseren Regio Brand Day für maximale Sichtbarkeit in ihrer Region. Für einen Tag steht die Regiochannel-Startseite ganz im Zeichen ihrer Marke / Ihres Produktes. In Multiscreen Ausspielung, erreichen Sie User aus Ihrer Region mobile und stationär.

Weitere Informationen finden Sie hier!

Ansprechpartner
Volker Mieß
Volker Mieß
Head of Digital Marketing
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B.Z. BERLIN HAMMER

Das Markenprodukt für Werbetreibende in Kooperation mit der B.Z.

Der B.Z. BERLIN HAMMER ist der Klassiker, angelehnt an das national bekannte Volks-Produkt auf den Berliner Markt zugeschnitten. Durch einen hohen Werbedruck in den digitalen und Print-Medienkanälen von B.Z. und der Weiterführung des einprägsamen Kooperations-Logos am PoS ist er ein Motor für den Abverkauf. Eine Marken-Kooperation mit gemeinsamer Absenderschaft des Werbekunden und B.Z.-Anzeigen schafft einen positiven Imagetransfer und Glaubwürdigkeit. Das einprägsame Layout genießt einen hohen Wiedererkennungswert für die Werbebotschaft des Kunden.

 

Erfolg auf allen Kanälen:

  • abverkaufsorientiert
  • im Look‘n‘Feel von B.Z.
  • integrierte Kampagne für alle Kommunikationskanäle
  • aufmerksamkeitsstarke Print-Formate
  • BZ.de Multiscreen Advertorial
  • Cross-Device-Bewegtbild
  • Facebook-Sponsored Posts
  • BZ.de Home Platzierung
  • Liveticker Posts

Weitere Informationen finden Sie hier.

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Volker Mieß
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BILD-TIPP

BILD empfiehlt – Wir überzeugen unsere Leser von Ihrem Produkt

Der BILD TIPP ist die starke Empfehlung für Produkte oder Services aus allen Bereichen mit einem hohen Werbedruck in den Medienkanälen von BILD und der Weiterführung des einprägsamen Kooperations-Logos am PoS.  Die aufmerksamkeitsstarke Gestaltung schafft zudem einen hohen Wiedererkennungswert für die Werbebotschaft des Kunden. Die Marken-Kooperation mit gemeinsamer Absenderschaft des Werbekunden und BILD-Anzeigen schafft einen positiven Imagetransfer und Glaubwürdigkeit.

 

FULLSERVICE-PRODUKTION DES GESAMTEN CROSSMEDIA-MIX

  • aufmerksamkeitsstarke Print-Formate
  • im Look‘n‘Feel von BILD
  • integriertes Kampagnenlayout für alle Medienkanäle
  • Print-, Online-, Mobile-Gestaltung aus einer Hand
  • Facebook-Sponsored Posts
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  • modularer Paketaufbau

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BILD-HAMMER

Das Markenprodukt für Werbetreibende in Kooperation mit BILD

Der BILD-HAMMER ist der Klassiker unter den regionalen Markenkonzepten, angelehnt an das national bekannte Volks-Produkt. Durch einen hohen Werbedruck in den digitalen und Print-Medienkanälen von BILD und der Weiterführung des einprägsamen Kooperations-Logos am PoS ist er ein Motor für den Abverkauf. Eine Marken-Kooperation mit gemeinsamer Absenderschaft des Werbekunden und BILD-Anzeigen schafft einen positiven Imagetransfer und Glaubwürdigkeit. Das einprägsame Layout genießt einen hohen Wiedererkennungswert für die Werbebotschaft des Kunden.

 

ERFOLG AUF ALLEN KANÄLEN

  • abverkaufsorientiert
  • im Look‘n‘Feel von BILD
  • integrierte Kampagne für alle Kommunikationskanäle:
  • aufmerksamkeitsstarke Print-Formate
  • NEU: BILD Home Platzierung
  • BILD.de Multiscreen Advertorial
  • A-Teaser Platzierung auf den Regio-Channel Startseiten
  • Cross-Device-Bewegtbild
  • Facebook-Sponsored Posts

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WELT-bietet.de – Guthabenabnahme

Die neuen Print-Reichweiten sind da – ma 2019 Pressemedien I

17. Januar 2019

Regelmäßig werden Auflagenzahlen, Reichweiten und Nutzerdaten für die Axel-Springer-Medien veröffentlicht. Soeben erschienen ist die ma 2019 Pressemedien I. Sie ermittelt die Reichweiten und Leserschaftsstrukturen von Zeitschriften und Wochenzeitungen durch eine Befragung von ca. 36.000 Personen im Zeitraum von September 2017 bis Juli 2018.

Soeben erschienen sind die ma 2019 Pressemedien I mit den aktuellsten Reichweiten, Titelstrukturen und Mehrjahresvergleichen – Die Reichweiten und Leserschaftsstrukturen von Zeitschriften und Wochenzeitungen wurden durch eine Befragung von ca. 36.000 Personen im Zeitraum von September 2017 bis Juli 2018 durch die ma 2019 Pressemedien I ermittelt. Sie finden die Veränderungen aller von Media Impact vermarkteten Titel und ihrer wichtigsten Wettbewerber im Vergleich zur ma 2018 Pressemedien II hier im PDF

Ab ca. 9:20 Uhr steht das Webangebot www.ma-reichweiten.de für weitere Auswertungen bereit

Über die ma  

Die ma wird von der Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse e.V. (kurz agma) herausgegeben. In verschiedenen Erhebungen für einzelne Mediengattungen werden Mediennutzungsverhalten, Demografie und ergänzende Merkmale wie beispielsweise Besitzgüter im Haushalt ermittelt (www.agma-mmc.de). Die Ergebnisse der ma gelten für den deutschen Markt als Reichweiten-Währung. 

Methode: 

Grundgesamtheit ist die deutschsprachige Wohnbevölkerung ab 14 Jahren, für die ma Internet ab 16 Jahren. Befragt werden je nach Mediengattung etwa 20.000 bis 140.000 Personen persönlich „face-to-face“ (Zeitschriften, Tageszeitungen) und am Telefon (Hörfunk, Plakat, Online). Es werden Daten zu Pressemedien, Radio, Fernsehen, Außenwerbung sowie Internetmedien erhoben.

Erscheinung:  

Die Media-Analyse wird je nach Mediengattung in mehreren Erhebungswellen pro Jahr durchgeführt und mindestens einmal jährlich veröffentlicht.

 

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Clarissa  Moughrabi
Clarissa Moughrabi
Leiterin Marktforschung
Berlin

Die BILD Rakete

So tischen die Deutschen zu Weihnachten auf …

13. Dezember 2018

Tischlein, deck dich mit EDEKA, Lidl, Aldi & Co.: Zu Weihnachten kaufen die Deutschen gerne etwas Besonderes ein – und fast Hälfte der in der b4p trends Befragten verwöhnt ihre Lieben mit Feinkost-Eigenmarken der Supermärkte und Discounter. Wie die Deutschen Weihnachten kulinarisch verbringen, zeigt die b4p trends im Rahmen der neuesten Ausgabe. Die von der Gesellschaft für integrierte Kommunikationsforschung (GIK) veröffentlichte Studie nimmt zum Jahresende den Lebensmitteleinzelhandel unter die Lupe.

Genuss und Gemeinsamkeit beim Essen …

… das sind für die Deutschen mit 85 bzw. 80 Prozent die beiden wichtigsten Aspekte am Weihnachtstisch. Dabei kommt es den Befragten weniger auf die Kreativität als auf die Qualität der Speisen an (75%). Denn bei knapp der Hälfte kommt jedes Jahr das gleiche Festmahl auf den Tisch (56%). Der Preis spielt an den Weihnachtsfeiertagen kaum eine Rolle (63%). Pluspunkte für den  Lebensmitteleinzelhandel: Mit 46 Prozent verwöhnt fast die Hälfte der Befragten ihre Lieben zum Fest mit Feinkost-Eigenmarken der Supermärkte und Discounter.

 

Der Weihnachtsklassiker? Kartoffelsalat und Würstchen!

Am Beliebtesten sind an Heiligabend nach wie vor Kartoffelsalat mit Würstchen (44%) oder der traditionelle Weihnachtsbraten (42%). Fisch landet hingegen nur etwa bei jedem Zehnten vor der Bescherung auf dem Teller (12%).

Rezeptideen aus Zeitschriften und aus dem Netz

Inspiration fürs Weihnachtsessen holen sich Unentschlossene aus dem Internet (42%) und aus Koch- und Esszeitschriften (35%). Der Blick in die Einkaufsprospekte von Supermärkten oder Discountern bietet mehr als einem Drittel (39%) Unterstützung bei der Planung des Festessens.
Auch Süßes kommt in der Weihnachtszeit auf den Tisch, der Advent ist schließlich Plätzchenzeit. So schwingen immerhin 42 Prozent der Deutschen schon zwei bis vier Wochen vor Heiligabend den Schneebesen.

Die Deutschen schätzen ihren Einzelhandel – und zwar lokal stationär. 
Online-Shopping? Kommt für die Meisten noch nicht in die Tüte – laut b4p trends kaufen lediglich 3 Prozent der Befragten ihre Lebensmittel bereits regelmäßig online ein. Zwei Drittel der Befragten (63%) ziehen die digitale Alternative zum Supermarkt erst gar nicht in Betracht. Stattdessen schätzen sie die Nähe des Ladens direkt um die Ecke (64%), sie nehmen Produkte gerne in die Hand (57%), wollen teure Lieferkosten vermeiden (24%) und setzen auf die bessere Qualität und Frische der Produkte (20%). Im Ranking liegen Supermarkt (77 %) und Discounter (73%) bei den Befragten beinahe gleich auf und werden in der Regel etwa einmal pro Woche besucht. Knapp die Hälfte der Befragten (56%) kauft sogar wöchentlich bei beiden ein.

Wiederholungstäter und Bio-Markt-Fans sind affiner für den Online-Kauf

Es gibt aber auch Ausnahmen: Wer Lebensmittel schon einmal online gekauft hat, tut dies auch gerne wieder. Gut die Hälfte derjenigen, die schon einmal einen Testlauf hatten, nutzen den Online-Service erneut. Und: Bioladen-Fans klicken sich eher durchs virtuelle Supermarkt-Regal. Von ihnen hat bereits mehr als die Hälfte der Befragten (53%) schon einmal Lebensmittel über das Internet bestellt. Eine Erklärung könnte der Blick auf die Altersstruktur der Bio-Markt-Fans generell sein. Denn auch lokal erfreuen sich Bio-Supermärkte immer größerer Beliebtheit – und das vor allem bei den digital-affineren jüngeren Deutschen.

Der Lieblingsladen ist um die Ecke, sauber, frisch – und virtuell bequem
Die Top-Kriterien für die Wahl der Einkaufsstätte sind für die Deutschen Sauberkeit (64%) und die örtliche Nähe (50%). Außerdem mögen es die Befragten frisch (42%), sie schätzen günstige Preise (40%) und ein freundliches Personal (37%).  Virtuell können Einzelhändler mit Unkompliziertheit punkten. So schätzen Online-Shopper vor allem die Bequemlichkeit (49%) und lassen sich die Einkäufe zeitlich flexibel (31%) an den Wunschort liefern (32%). Für sie spielen außerdem die bessere bzw. exklusivere Verfügbarkeit von Spezialitäten (26%) und Angeboten (24%) sowie variable Lieferzeiten (23%) eine Rolle.

Inspirationsquellen: Klassische Varianten liegen vorne
Die meisten Befragten lassen sich dabei klassisch zu Angeboten und Aktionen inspirieren: über Postwurfsendungen (57%) sowie Prospekte oder Anzeigen in Printmedien wie Tageszeitungen (44%). Alternativ informieren sich die Kunden direkt im Laden (42%). Online versorgen sich vor allem junge Menschen im Alter von 14 bis 29 Jahren mit Infos über Rabatte, Aktionen und Sonderangebote (38%), insgesamt sind es 27 Prozent. Insgesamt 23 Prozent der 14- bis 29-Jährigen folgt einem oder mehreren Händlern über die Social-Media-Kanäle hinweg. Spezielle mobile Apps der Lebensmitteleinzelhändler nutzt diese Altersgruppe hingegen eher selten (17%).

 

Mehr zu b4p trends
Der Studien-Satellit best for planning trends (b4p trends) bietet die Möglichkeit, binnen weniger Wochen Daten zu hochaktuellen Themen rund um Mediennutzung, Produktneuheiten und Konsumverhalten zur Verfügung zu stellen. Gleichzeitig prüft die GIK so, wie relevant aktuelle Entwicklungen sind, schätzt damit das Potential für die Hauptstudie b4p ab und hält diese auf dem neuesten Stand. Die Studienergebnisse der b4p trends werden per Online-Befragung in 6 bis 10 Wellen pro Jahr erhoben. Stichprobe und Grundgesamtheit: ca. n=rund 1.000 Fälle je Welle, repräsentativ für die deutsche Online-Gesamtbevölkerung ab 14 Jahren.

Material
Die Studienergebnisse aller bisher veröffentlichten b4p trends-Ausgaben sowie Grafiken finden Sie auf der GIK-Website unter b4ptrends.media.

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