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Axel Springer übernimmt Mehrheit an DOOH-Start-up FRAMEN

FRAMEN betreibt Marktplatz für adressierbare kontextuelle Werbung auf digitalen Außenflächen (DOOH) / Media Impact steigt in Vermarktung ein / Gründerteam weiterhin im Management aktiv, Thomas Bergemann ergänzt Geschäftsführung / Potenzial für Inhalte von Axel Springer wie Bundesliga Highlights

 

Axel Springer erwirbt die Mehrheitsbeteiligung am Berliner Start-up FRAMEN. FRAMEN existiert seit 2018 und betreibt mit framen.io eine technologische Plattform, die adressierbare, kontextuelle Werbung auf digitalen Außenflächen zum Beispiel in Fitness-Studios, Hotels und Einkaufszentren platziert. Die lokalen Partner von FRAMEN können die Werbevideos zusätzlich zu ihren eigenen Inhalten einspielen und sich so eine neue Monetarisierungsmöglichkeit erschließen. Schon heute bespielt FRAMEN über 3.500 Screens in 425 Städten in Deutschland und erreicht damit bis zu 100 Millionen Impressions pro Monat. Perspektivisch soll die Anzahl der angebundenen Screens in ganz Europa massiv ausgebaut werden.

Zukünftig wird FRAMEN eng mit Media Impact kooperieren, indem Media Impact in die Vermarktung der Digital-Out-of-Home-Werbeflächen (DOOH) von FRAMEN einsteigt und damit Werbekunden erstmals eine 360-Grad-Vermarktung ihrer Kampagnen in Print, Digital und DOOH anbieten kann. Geplant ist außerdem, über die technologische Plattform von FRAMEN zukünftig nicht nur Werbevideos, sondern auch Inhalte der Medienmarken von Axel Springer, wie etwa die Bundesliga-Highlights aus dem erworbenen DOOH-Rechtepaket, auszuspielen.

FRAMEN hat bereits im Dezember 2019 ein Investment von APX, dem Frühphaseninvestor von Axel Springer und Porsche, erhalten. Dabei hat APX das Wachstum des Start-ups eng begleitet und mit Zugang zu seinem Netzwerk unterstützt. Axel Springer erwirbt nun die Anteile von APX und anderen Investoren und wird weiteres Wachstum von FRAMEN über eine Kapitalerhöhung finanzieren. Das vierköpfige Gründerteam um CEO Dimitri Gärtner, 32, bleibt investiert und wird die operativen Geschäfte weiterhin führen. Neues Mitglied der Geschäftsführung wird Thomas Bergemann, 38, Head of Advertising bei Axel Springer News Media National & Tech.

Dimitri Gärtner, CEO Framen: „Unser Ziel ist es, ein internationales Netzwerk zu erschaffen – ein ‚Internet of Screens‘. Damit ermöglichen wir es Locations, neue digitale Umsätze mit FRAMEN zu generieren. Um diese Vision zu realisieren ist Axel Springer für uns das beste Medien- und Technologieunternehmen mit vielen spannenden Content-Marken wie z.B. BILD, WELT und Insider in mehr als 40 Ländern.“

Thomas Bergemann, Head of Advertising bei Axel Springer News Media National & Tech: „FRAMEN hat eine beeindruckende technologische Plattform entwickelt, die das Potenzial hat, den DOOH-Markt zu revolutionieren. Ich freue mich, ab sofort Teil des großartigen Teams von FRAMEN zu sein und die Erfolgsgeschichte gemeinsam fortzuschreiben.“

Stefan Mölling, Managing Director Digital bei Media Impact: „Für Axel Springer bieten sich mit der Akquisition ganz neue Möglichkeiten, etwa beim Thema Bewegtbild und vor allem in der Vermarktung. So können wir bei Media Impact zukünftig eine weitere Vermarktungs-Dimension abbilden und Kunden eine ganzheitliche Inszenierung in Print, Digital und DOOH anbieten.“

Friedrich Kabler
Friedrich Kabler
PR Manager
Berlin

Preisliste WELT 2021

TARGET.hamburg 2021

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Ansprechpartner
Kirsten Meurers
Kirsten Meurers
Head of Advertising DIE WELT/WELT AM SONNTAG Hamburg
Hamburg
Rainer Domke
Rainer Domke
Head of Advertising Nord
Hamburg

Ausverkauf der BILD Homepage! Und nun?

23. Oktober 2020

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XMAS DATA UPGRADE

NEW: App Boost

Personalie

17. August 2020

Christopher Reher, 36, ist ab sofort Director Data Strategy & Products bei Media Impact.

In der neu geschaffenen Position wird er zukünftig mit seinem Team alle Daten-Themen an der Schnittstelle zwischen Vermarktung, Datenschutz und Produktentwicklung bei Media Impact verantworten und in enger Abstimmung mit den verantwortlichen Teams bei Axel Springer weiterentwickeln. Christopher Reher berichtet an Stefan Mölling, 41, Managing Director Digital bei Media Impact.

Nach Stationen bei TRG, Undertone und SpotX arbeitete Reher zuletzt als Mitglied des Managements und Managing Director Germany für die auf Programmatic Advertising spezialisierte Werbeplattform „Platform161“. Darüber hinaus ist der Jurist seit September 2018 Vorsitzender des BVDW-Ressorts Data Economy.

Stefan Mölling: „Die datengetriebene Wertschöpfung hat sich in den letzten Jahren rasant entwickelt. Vor dem Hintergrund der Debatten um GDPR, Cookie-Less Tracking und Co. ist eine konsistente und vom Markt gedachte 1st-Party-Strategie unerlässlich. Als Premium-Publisher sind wir bei Media Impact – im Gegensatz zu einigen Plattformen – in der Lage, Content & Daten für alle Beteiligten gewinnbringend und brand safe zu verknüpfen. Mit Christopher konnten wir einen ausgewiesenen Experten und exzellenten Netzwerker für diese so wichtige Schnittstellenfunktion gewinnen.“

Christopher Reher: „Daten sind unabhängig von ihrer Darreichung die Grundlage aller modernen Geschäftsprozesse. Gerade jetzt gilt es, mit einer auf den Nutzer und dessen Bedürfnisse zentrierten, ganzheitlichen Datenstrategie Pionierarbeit als Vermarkter zu leisten und den Mehrwert für unsere Kunden zu maximieren. Ich freue mich darauf, zusammen mit den Daten-Experten bei Media Impact die hervorragenden datenzentrierten Produkte weiterzuentwickeln und so die führende Rolle von Media Impact bei der datengetriebenen Premium-Werbung auszubauen.“

BILD LIVE

31. Juli 2020

BILD LIVE ist das brandneue Bewegtbild-Format der Marke BILD. BILD LIVE steht für Emotionen, höchstmögliche Nachrichtengeschwindigkeit und absolute Zuschauer-Nähe.

Wie das Format funktioniert und holistische Kundenintegrationen auf ein neues Level hebt, erfahrt ihr hier! Mit Best Practice-Beispielen aus den Axel Springer  Brand Studios und vor allem mit: Julian Reichelt und Matthias Brügelmann.

 

Digital Showroom

In Zeiten wie diesen Stellen wir uns immer viele Fragen - wir haben für Sie die wichtigsten Fragen zu dieser Zeit beantwortet!

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„DA ICH DIE ZEIT JETZT INTENSIV FÜR NEUANSCHAFFUNGEN IN DER ZEIT NACH DER KRISE NUTZE, BIN ICH AUF ANGEBOTE VON UNTERNEHMEN ANGEWIESEN.“

Digital Showroom Reach
Digital Showroom Performance

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Das Informationsbedürfnis war in Deutschland nie stärker als jetzt!

Dies führt zu außergewöhnlichen Reichweiten-Effekten auf unseren

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upDate KRISEN-KOMPASS 2020

Die Deutschen sorgen sich aktuell mehr um die Wirtschaft als um die persönliche Gesundheit. Der zweite Teil des Krisen-Kompass 2020 von Axel Springer und Forsa gibt Antworten auf die Fragen der Medien- und Werbebranche in der Corona-Krise.

Deutschlands Krisen-Kompass 2020 – Chancen erkennen

Um kommunikative Chancen zu erkennen, haben wir die aktuelle Situation analysiert. Die Axel Springer Marktforschung hat in Zusammenarbeit mit dem Forschungsinstitut forsa topaktuell auf einer bevölkerungsrepräsentativen Basis Erhebungen vorgenommen, um die kurzfristigen Auswirkungen der Corona-Krise zu verstehen. Dabei zeigt sich: die Deutschen trotzen der Krise und konsumieren weiter und die Mediennutzung seriöser Marken steigt stetig! Durch die Auswirkungen der Coronakrise stehen fast alle Unternehmen aktuell vor riesigen Herausforderungen und Fragen. Kernthemen dabei sind der Umgang mit Werbung und Marketing. Auch die zweite Befragungswelle zum Mediennutzungs- und Konsumverhalten der Deutschen und deren Ergebnisse machen weiter Mut. Übers Wochenende wurde die 2. Welle unseres Krisen-Kompass 2020 ausgewertet – die Ergebnisse finden sich nachstehend. Die Studie wird von uns weiter erhoben und in regelmäßigen Abständen um neue Erkenntnisse ergänzt bzw. aktualisiert wird. Das nächste Update kommt am 14.4.2020, dann mit besonderem Augenmerk auf die Branchen Touristik und Automotive.

Drei wesentliche upDates der Studie, die am 31.3. 2020 veröffentlicht wurden:

  • Es besteht eine doppelt so große Sorge um die Wirtschaft als um die persönliche Gesundheit, Unternehmen können diese Sorge nehmen
  • Neben Medikamenten und Anlageprodukten verzeichnen auch Baumärkte ein Umsatzplus
  • Das Informationsbedürfnis steigt weiter, 88% informieren sich mehrmals täglich über Corona, gleichzeitig sind die News-Konsumenten Werbung gegenüber aktuell sehr aufgeschlossen

Hier geht es zum kompletten Download: KRISEN-KOMPASS_2020-2

Mediennutzung

Die neusten Zahlen

92% ist es sehr wichtig, über Corona auf dem Laufenden zu sein.  88% Prozent lesen (mehrmals) täglich die aktuellen News zu Corona (Vorwoche 50) und 80 % vertrauen in Corona-Zeiten auf die Medien, die sie schon lange kennen und nutzen. Bereits die ersten Umfrage hatte ergeben, dass Nachrichtenmedien – egal ob TV, Internet, Radio oder Print – von den Verbrauchern in Zeiten der Corona-Pandemie deutlich stärker nachgefragt werden und das Informationsbedürfnis der Menschen hierzulande nie stärker war als jetzt.

 

PRINTNUTZUNG NIMMT IN KRISENZEITEN ZU

Für 16% der Deutschen ist eine Tageszeitung in der Krise noch wichtiger geworden. Die Lesemenge in Zeitungen ist in jeder Woche
gestiegen: Seit Pandemie-Beginn lesen die Nutzer von Zeitungen die Inhalte länger und intensiver.

 

 

AS-PRINTMEDIEN WERDEN IM LEBENSMITTELEINZELHANDEL VERMEHRT GEKAUFT

Für die Axel-Springer-Printtitel hat das positive Auswirkungen: Dank des steigenden Absatzes im Lebensmittelhandel (bis zu +15%) bleiben die Verkaufszahlen trotz PoS-Schließungen und reduzierter Verkäufe im Bahnhofsbuchhandel und in Flughäfen insgesamt stabil. Die Verkaufszahlen resultieren aus einem aktuell deutlich größeren Informationsbedarf der Bevölkerung und gesicherten Auslieferungsketten. Das Zeitungsabonnement profitiert von den Einschränkungen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

JETZT IST DIE ZEIT DER NACHRICHTENMEDIEN!

Auch die allgemeine Fernsehnutzung verzeichnet bei der täglichen Sehdauer einen Zuwachs von 10%. Für WELT Fernsehen bedeutet das konkret eine aktuelle Einschaltquote von 10,69 Mio. Fernsehnutzern täglich!

 

 

Konsumverhalten  

Auch die neueste Befragungswelle zeigt – es wird weiter eingekauft: Damit werden die Abfrageergebnisse der ersten Umfrage untermauert. Trotz der gravierenden Einschränkungen im öffentlichen Leben kaufen zwei Drittel der Befragten (63 Prozent) vor allem im Segment Bekleidung/Schuhe immer noch im gleichen Umfang wie bisher ein. In anderen abgefragten Segmenten wie Medikamente/Präparate (65 Prozent), Unterhaltungselektronik (55 Prozent), Versicherungen (55 Prozent) und KFZ (45 Prozent) sind die Werte geringfügig niedriger. Zudem sind manche Konsumgüter in Krisenzeiten sogar gefragter als vorher: So verzeichnen die Bereiche Medikamente/Präparate (+3%) und Anlageprodukte sowie Baumärkte verzeichnen sogar Umsatzzuwächse von jeweils 6 Prozent.

 

 

 

Laut den Studienmachern bedeuten diese wiederholt bestätigten Erkenntnisse für Marken, dass Werbung auch und gerade in diesen Zeiten immer noch angebracht sein kann – wenn es denn die richtige ist. Denn: fast 10% der Deutschen beschäftigen sich schon jetzt mit Neuanschaffungen nach der Krise.

 

Deutschlands Krisen-Kompass liefert die ersten repräsentativen Umfrageergebnisse zur Corona-Krise, auf die die Werbebranche umgehend reagieren muss.

 

… sagt Carsten Schwecke CEO von Media Impact und weiter: „Erstens: Der Konsum in Deutschland nimmt nicht ab, aber er verschiebt sich. Zweitens: Der öffentliche Raum steht still und fällt als Werbefläche weg, während redaktionelle Angebote so stark gefragt sind, wie noch nie. Jetzt liegt es an der gesamten Marketingbranche, schnell und beherzt auf die neuen Umstände zu reagieren.“

Über die Studie

Für den zweiten Part der Studie haben die Marktforschung von Axel Springer und Forsa insgesamt 1.326 Menschen ab 16 Jahren onlinerepräsentativ zwischen dem 24. – 27.03. März nach ihrem Mediennutzungs- und Konsumverhalten in Zeiten der Corona-Krise befragt. Das Barometer liefert somit kurzfristige Erhebungen, um die rasanten Entwicklungen der CORONA-Auswirkungen zeitnah und aktuell zu präsentieren. Dabei geht es um Mediennutzung (auf Gattungsebene, inkl. Print-Vertiefung BILD/WELT) und Konsumverhalten (inkl. aller relevanten Branchen: Retail, Auto, Telekommunikation, FMCG, Pharma, Luxus, Finanzen, Reise, Elektronik)

Kontakt
Clarissa  Moughrabi
Clarissa Moughrabi
Leiterin Marktforschung
Berlin

KRISEN-KOMPASS 2020

Der Krisen-Kompass 2020 von Axel Springer und Forsa gibt Antworten auf die Fragen der Medien- und Werbebranche in der Corona-Krise. So stark nutzen die Deutschen in Zeiten der Krise die "alten" Medien.

Noch ist die Corona-Krise erst wenige Wochen alt und doch stellt sie fast alle Unternehmen vor riesige Herausforderungen und Fragen. Der Umgang mit Marketing und Werbung sind dabei Kernthemen. Mut und Zuversicht macht nun eine gerade durchgeführte Studie zum Mediennutzungs- und Konsumverhalten der Deutschen.

 

Über die Studie

Für die Studie haben die Marktforschung  von Axel Springer und Forsa insgesamt 1001 Menschen ab 16 Jahren onlinerepräsentativ zwischen dem 20. und 22. März nach ihrem Mediennutzungs- und Konsumverhalten in Zeiten der Corona-Krise befragt. Das Barometer liefert somit kurzfristige Erhebungen, um die rasanten Entwicklungen der CORONA-Auswirkungen zeitnah und aktuell zu präsentieren. Dabei geht es um Mediennutzung (auf Gattungsebene, inkl. Print-Vertiefung BILD/WELT) und Konsumverhalten (inkl. aller relevanten Branchen: Retail, Auto, Telekommunikation, FMCG, Pharma, Lusxus, Finanzen, Reise, Elektronik)

Zwei der Kernergebnisse: In Krisenzeiten nimmt die Tageszeitungsnutzung zu (15%) und bis zu zwei Drittel der Deutschen kaufen weiterhin im gleichen Umfang ein!

Mediennutzung

Zudem hat die Umfrage ergeben, dass Nachrichtenmedien – egal ob TV, Internet, Radio oder Print – von den Verbrauchern in Zeiten der Corona-Pandemie deutlich stärker nachgefragt werden und das Informationsbedürfnis der Menschen hierzulande nie stärker war als jetzt. In Zahlen: 65 Prozent der Nutzer informieren sich über gängige Newsportale zu Corona, 50 Prozent lesen (mehrmals) täglich die aktuellen Nachrichten zur Ausbreitung des Virus. Dennoch empfinden es 45 Prozent der Befragten als schwierig, im Dschungel der Online-Nachrichten und sozialen Netzwerke zu dem alles bestimmenden Thema glaubwürdige Informationen zu bekommen.

 

 

Vielleicht auch aus diesem Grund nimmt die Printnutzung laut der Studie in Krisenzeiten zu: 15 Prozent der Befragten nutzen demnach aktuell häufiger eine Tageszeitung. Damit überholt das eigentlich kriselnde Medium in diesen Tagen und Wochen sogar die Zuwächse der boomenden Streamingdienste (14 Prozent). Zudem ist die Lesemenge in Zeitungen gestiegen: Seit dem Beginn der Pandemie lesen die Menschen die Inhalte in den Zeitungen länger und intensiver. Für die Axel-Springer-Printtitel hat das positive Auswirkungen: Dank der steigenden Verkaufszahlen im Lebensmitteleinzelhandel, wo Bild, Bild am Sonntag, Welt und Welt am Sonntag seit Pandemiebeginn ein Plus von 20 Prozent verzeichnen, bleiben die Gesamtumsätze mit den Zeitungen trotz zahlreicher PoS-Schließungen stabil.

 

 

Auch die Nachrichtenmedien im TV werden wegen des Coronavirus stärker nachgefragt. Laut der Umfrage verzeichnet die allgemeine Fernsehnutzung bei der täglichen Sehdauer einen Zuwachs von 10 Prozent. Dagegen muss eine Werbegattung, die in den vergangenen Jahren stets mit Wachstumszahlen glänzte, erhebliche Verluste hinnehmen: 14 Prozent der Befragten achten aktuell weniger auf Plakatwerbung. In dieses Ergebnis sind noch nicht die erheblichen Einschränkungen im öffentlichen Leben seit dem Anfang dieser Woche eingeflossen, die die Kontaktchancen über Out-of-Home-medien ohnehin signifikant verkleinern.

 

Konsumverhalten  

Vor allem im Segment Bekleidung/Schuhe kaufen zwei Drittel der Befragten (64 Prozent) trotz der gravierenden Einschränkungen im öffentlichen Leben immer noch im gleichen Umfang wie bisher ein. In anderen abgefragten Segmenten wie Medikamente/Präparate (60 Prozent), Unterhaltungselektronik (57 Prozent), Versicherungen (54 Prozent) und KFZ (46 Prozent) sind die Werte geringfügig niedriger. Zudem sind manche Konsumgüter in Krisenzeiten sogar gefragter als vorher: So verzeichnen die Bereiche Medikamente/Präparate und Anlageprodukte Umsatzzuwächse von jeweils 5 Prozent.

 

 

Für Marken bedeuten diese Erkenntnisse laut den Studienmachern, dass Werbung auch in diesen Zeiten immer noch angebracht sein kann – wenn es denn die richtige ist.

 

Deutschlands Krisen-Kompass liefert die ersten repräsentativen Umfrageergebnisse zur Corona-Krise, auf die die Werbebranche umgehend reagieren muss.

 

… sagt Carsten Schwecke CEO von Media Impact und weiter: „Erstens: Der Konsum in Deutschland nimmt nicht ab, aber er verschiebt sich. Zweitens: Der öffentliche Raum steht still und fällt als Werbefläche weg, während redaktionelle Angebote so stark gefragt sind, wie noch nie. Jetzt liegt es an der gesamten Marketingbranche, schnell und beherzt auf die neuen Umstände zu reagieren.“

 

Hier geht es zum kompletten Download: Erobern im Tief – der Krisen-Kompass 2020

 

Kontakt
Clarissa  Moughrabi
Clarissa Moughrabi
Leiterin Marktforschung
Berlin

MI digital Best Cases 2019

Wir haben für Sie in unsere Schatzkiste gegriffen, einige 2019er Perlen für Sie herausgezogen und in Reih und Glied aufgereiht.

Entstanden ist eine Präsentationen mit vielen Highlights von unseren Marken und Produkten: Von Homepageevents und Portfolio Kampagnen hinzu Brand Stories – hier ist für jeden etwas dabei!

HIER finden Sie unsere Highlights.

BILD 100 Sport

BILD 100 Sport BILD bringt das exklusivste Teilnehmerfeld der Republik zusammen: die BILD100-Top-Entscheider aus Sport, Politik, Wirtschaft und Medien. Wir freuen uns am Vortag des DFB-Pokalfinales auf ein spannendes Gipfeltreffen der besonderen Art mit hochkarätigen Panels und Vorträgen über die Zukunft des Sports: Globalisierung | Monetarisierung | Digitalisierung. Diskutieren Sie mit internationalen Special Guests, Spitzensportlern, […]

BILD 100 Sport

BILD bringt das exklusivste Teilnehmerfeld der Republik zusammen: die BILD100-Top-Entscheider aus Sport, Politik, Wirtschaft und Medien.

Wir freuen uns am Vortag des DFB-Pokalfinales auf ein spannendes Gipfeltreffen der besonderen Art mit hochkarätigen Panels und Vorträgen über die Zukunft des Sports:
Globalisierung | Monetarisierung | Digitalisierung.

Diskutieren Sie mit internationalen Special Guests, Spitzensportlern, Top-Entscheidern sowie jungen Influencern.

Für mehr Informationen klicken Sie bitte hier!

ma 2020 Pressemedien I – die neuen Print-Reichweiten sind da!

Regelmäßig werden Auflagenzahlen, Reichweiten und Nutzerdaten für die Axel-Springer-Medien veröffentlicht. Soeben erschienen ist die ma 2019 Pressemedien I. Sie ermittelt die Reichweiten und Leserschaftsstrukturen von Zeitschriften und Wochenzeitungen durch eine Befragung von ca. 36.000 Personen im Zeitraum von September 2017 bis Juli 2018.

Heute, 22. Januar 2020, erscheint die ma 2020 Pressemedien I. Die ma 2020 Pressemedien I ermittelt die Reichweiten und Leserschaftsstrukturen von Zeitschriften und Wochenzeitungen durch eine Befragung von ca. 38.000 Personen im Zeitraum von September 2018 bis Juli 2019.

Hier im PDF finden Sie die Veränderungen aller von Media Impact vermarkteten Titel und ihrer wichtigsten Wettbewerber im Vergleich zur ma 2019 Pressemedien II.

Unter www.ma-reichweiten.de finden Sie weitere Auswertungen – Gegen 12:00 Uhr ist der Datenbestand der ma Pressemedien über mds verfügbar.

Über die ma  

Die ma wird von der Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse e.V. (kurz agma) herausgegeben. In verschiedenen Erhebungen für einzelne Mediengattungen werden Mediennutzungsverhalten, Demografie und ergänzende Merkmale wie beispielsweise Besitzgüter im Haushalt ermittelt (www.agma-mmc.de). Die Ergebnisse der ma gelten für den deutschen Markt als Reichweiten-Währung.

Methode: 

Grundgesamtheit ist die deutschsprachige Wohnbevölkerung ab 14 Jahren, für die ma Internet ab 16 Jahren. Befragt werden je nach Mediengattung etwa 20.000 bis 140.000 Personen per CASI-Verfahren (Computer Assisted Self Interviewing – für Zeitschriften, Tageszeitungen) ergänzt durch das CAWI-Verfahren (Computer Assisted Web Interviewing) sowie am Telefon (Hörfunk, Plakat, Online). Es werden Daten zu Pressemedien, Radio, Fernsehen, Außenwerbung sowie Internetmedien erhoben.

Erscheinung:  

Die Media-Analyse wird je nach Mediengattung in mehreren Erhebungswellen pro Jahr durchgeführt und mindestens einmal jährlich veröffentlicht.

 

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Clarissa  Moughrabi
Clarissa Moughrabi
Leiterin Marktforschung
Berlin

X-MAS-Special bei BILD

Preisliste WELT 2020

GIK Retail Report 2019

16. September 2019

Der Mediamix macht’s – wie der Einzelhandel erfolgreich auf verändertes (Online-)Kaufverhalten reagieren kann - Händler sehen sich einem rasanten Wandel gegenüber. Shoppingtouren und Spontankäufe sind rückläufig, dafür nehmen Onlinekäufe weiter zu.

… Im Laden beraten, im Netz preisgünstig kaufen – sogenannter Beratungsdiebstahl floriert. 

Das Onlinegeschäft ist weiter im Aufwind. Einzelhändler müssen heute verstärkt (re-)agieren, um Konsumenten wieder in die Läden zu locken. Vor allem Mode und Schuhe gehen mittlerweile ganz selbstverständlich über die digitale Theke. Amazon, Ebay sind hier feste Größen, aber auch Ikea, Aldi und Lidl haben sich als Power Player im Onlinehandel etabliert. Wie können sich andere Retailer hier gegenüber behaupten? Ein wichtiger Erfolgsfaktor ist ein passgenauer Mediamix mit Schwerpunkt Printwerbung, mit dessen Hilfe sich Marken nachhaltig und stark auf dem Markt etablieren und nachhaltige Kaufimpulse setzen lassen. Zahlen, Daten und Antworten dazu liefert der aktuelle GIK Retail Report 2019.

Printwerbung macht Käufer: Motive des Handels performen besonders gut

Die gute Nachricht: Werbemotive des Handels schneiden in der Bewertung meist überdurchschnittlich ab und können vor allem in Bezug auf Verständlichkeit, Glaubwürdigkeit und Informationsgehalt punkten – Anzeigenmotive von Edeka und Lidl kommen besonders gut an. Gleichzeitig erfreuen sich Qualitäts- und Gütesiegel für Lebensmittel bei den Verbrauchern wachsender Beliebtheit– und die Nachhaltigkeitsfans von regionalen Lebensmitteln, Natur- und Biowaren lassen sich besonders gut mit Printmedien erreichen.

Mediamix stärkt Werbewirkung: Printwerbung als Booster

Die Marken des Handels investieren im Vergleich zum Durchschnitt aller Branchen überdurchschnittlich in Tageszeitungen (25 %) und Radio (15%), die für den schnellen Abverkauf sorgen sollen. Fernsehwerbung belegen die Retailer dagegen vergleichsweise unterdurchschnittlich. Die Strategie des Handels hinsichtlich des Mediamixes geht auf. Der Handel erreicht bessere Ergebnisse als der Durchschnitt aller Marken. Sympathie und Empfehlungsrate liegen mit einem Plus von jeweils 24 Prozent über dem Durchschnitt. Die gestützte Werbeerinnerung der Kunden weist gar ein Plus in Höhe von 76 Prozent auf. Dabei wirken Printmedien im Mediamix als effektiver Booster für die Werbewirkung. So sind Tageszeitungen bei Lebensmitteln, Unterhaltungselektronik und Heimwerkerartikel besonders effektiv. Die Publikumszeitschriften zeigen ihre Überlegenheit in den Sektoren Mode, Computer und Wohnen. Alles zusammen wirkt sich ein guter Mediamix für den Kaufentscheidungsprozess positiv aus. So liegt die Kaufbereitschaft bei Handelsmarken um 33 Prozent über dem Durchschnitt aller Marken.

Kontinuierliche Werbung ist besonders für den Lebensmittelhandel wichtig

Trotz der durch die fast tägliche Einkaufsfrequenz extrem hohen Markenbekanntheit im Lebensmittelhandel, zeigen die Studienergebnisse die Relevanz von kontinuierlicher Werbung für Produkte des täglichen Bedarfs: Mit der Werbeexposition steigt zunächst die Werbeerinnerung. Diese ist, wie bereits gezeigt, Treiber für das tatsächliche Kaufverhalten. Sie schlägt sich ebenso in höheren Sympathie- und Empfehlungswerten nieder. Auch hier liefert Print – selbst bei schon hoher Markenbekanntheit – den entscheidenden Impuls.

Weitere Handelstrends, effektive Werbestrategien, spannende Ergebnisse und Informationen aus dem neuen Retail Report 2019 sowie zu anderen Trendstudien finden Sie unter b4ptrends.media (www.gik.media/b4p-trends/).

Über die GIK

Unter dem Dach der Gesellschaft für integrierte Kommunikationsforschung (GIK) haben sich die fünf Medienhäuser Axel Springer, Bauer Media Group, Funke Mediengruppe, Gruner + Jahr und Hubert Burda Media zusammengeschlossen. Sie betreiben gemeinsam die crossmedialen Markt-Media-Studien best for planning (b4p) und best for tracking (b4t), um Kunden und Marktpartnern Daten für ihre Werbeplanung zur Verfügung zu stellen und den Einsatz von Werbemitteln zu evaluieren.

 

Verbraucher erwarten erkennbaren Nutzwert von Marken

29. August 2019

Marken stehen für sich? Der Name eines Produkts allein ist das ausschlaggebende Verkaufsargument? Heute gilt das nicht mehr zwangsläufig. Das ergibt die aktuelle b4p trends Erhebung der GIK. Früher setzte ein Großteil der Verbraucher Marken automatisch mit einer höheren Qualität gleich. Aber ...

… nur noch 31 Prozent der Befragten sind mittlerweile der Meinung, dass Markenprodukte besser sind als No-Name-Ware.

Vor 20 Jahren waren noch fast doppelt so viele der Ansicht (59 Prozent**) Die Markenqualität rückt als Differenzierungsmerkmal zunehmend in den Hintergrund. Dies liegt zum einen an einer Vielzahl an gleichwertigen Produkten, die zur Auswahl stehen. Darüber hinaus sorgen Bewertungen und Beschreibungen im Internet für mehr Transparenz und Vergleichbarkeit – und untermauern oder untergraben je nach dem das Markenversprechen. Wie können Marken also heute eine wirkungsvolle Kommunikation erzielen? Indem sie eine Beziehung zwischen Mensch und Marke herstellen. So wünscht sich die große Mehrheit der Befragten eine Marke mit einer verantwortungsvollen gesellschaftlichen Haltung. Unternehmen sollten sich deshalb stärker denn je darauf konzentrieren, ein für die Konsumenten nachhaltig relevantes und damit unverwechselbares Markenbild zu schaffen.

 

Produktvielfalt führt zu Gleichgültigkeit und Überforderung der Verbraucher – fast drei Viertel fällt eine Unterscheidung zwischen Marken schwer

Sind Marken also bald obsolet? Nein, denn laut Umfrage der GIK haben rund drei Viertel der Befragten in verschiedenen Konsumbereichen jeweils eine Lieblingsmarke, der sie treu sind. Aber die Formel, dass allein der Markenname ausreicht, einen Kaufimpuls zu setzen, hat keine Gültigkeit mehr: Einer der wesentlichen Gründe: Immer mehr Produkte drängen in die Regale. Deswegen will sich eine Mehrzahl der Menschen (81 Prozent) nicht mehr festlegen. Durch die große Auswahl an Produkten fällt zudem fast drei Viertel die Unterscheidung zwischen den einzelnen Marken schwer. Die Folge: Eine Marke ist für sie so gut wie die andere. So ist es 59 Prozent der Befragten egal, welche Marke sie kaufen – sie nehmen das, „was gerade da ist“.

Der Preis bestimmt die Kaufentscheidung, gleichzeitig wünschen sich die Verbraucher aber auch eine erkennbare Haltung der Marke – vor allem junge Frauen

„Was bekomme ich für mein Geld?“ beeinflusst 80 Prozent der Befragten bei der Kaufentscheidung. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist für den Großteil also die entscheidende Frage. Auch wichtig ist die Frage, ob das Markenversprechen eingehalten wird (58 Prozent). Aber nicht allein die sachlichen Qualitäten von Marken zählen. Die Verbraucher wünschen sich auch eine Marke mit Haltung: 77 Prozent der Konsumenten würden lieber eine Marke kaufen, die eine verantwortungsvolle gesellschaftliche Haltung vertritt – etwa zu den Themen Umweltschutz, Nachhaltigkeit und Arbeitsbedingungen. Besonders die jungen Frauen (16 bis 29 Jahre) teilen diese Einstellung (87 Prozent).

 

 

Bier und Autos: Wo die Marke zählt und wo der Preis

Dem Lieblingsbier treu sind 41 Prozent der Befragten. Da sich die meisten Biermarken in einem vergleichbaren Preisrahmen bewegen, „leisten“ sich die Konsumenten leichter eine Lieblingsmarke. Bei High-Involvement-Produkten wie Autos wiederum spielt die Marke zwar eine Rolle, der Preis ist aber mindestens ebenso ausschlaggebend für einen Kauf (34 versus 36 Prozent).

 

„Smart Shopping“: Online-Kaufverhalten erschwert die Situation von Marken

Ein weiterer Grund für den Rückgang der Markenbedeutung: Vergleichsportale, Preisrankings, Userbewertungen – die Menschen konsumieren heute bewusster. Das Internet bietet viele Möglichkeiten, sich vor dem Kauf über eine Marke zu informieren. „Smart Shopping“ liegt im Trend: 93 Prozent der Befragten gaben an, in den vergangenen Monaten online eingekauft zu haben. Das entscheidende Kaufkriterium ist bei diesen der Preis (95 Prozent). Großen Wert legen die Befragten (92 Prozent) zudem auf informative Produktbezeichnungen und Bequemlichkeit (Versandkosten: 88 Prozent; Rücksendemöglichkeiten: 83 Prozent). Die Markenrelevanz rückt hier in den Hintergrund.

Was Menschen sich von Marken wünschen

Bleibt die Frage, wie sich Marken angesichts der gegenwärtigen Lage und ihrer neuen Herausforderungen wieder stärker positionieren können. Preis und Qualität werden für Konsumenten immer wichtige Konstanten bleiben. Darüber hinaus sind zentrale Ansatzpunkte: 76 Prozent der Konsumenten wünschen sich Marken mit einem spürbaren Nutzen. Für 67 Prozent soll eine Marke zu ihren persönlichen Werten passen. Für 38 Prozent der Befragten sind Marken immer noch eine Statusfrage.

 

Marken sollten sich also künftig mehr denn je darauf fokussieren, ihren speziellen Nutzen und ihre besondere Eignung für genau ihre Zielgruppen zu kommunizieren. Sie müssen ein relevantes und werthaltiges Markenbild erschaffen, das ihre Zielgruppe erreicht und sich nachhaltig bei ihr etabliert. Nur so kann eine eindeutige Markenpräferenz entstehen.

*Basis: n=1.009 Personen, repräsentativ für die deutsche Online-Gesamtbevölkerung gewichtet nach Alter, Geschlecht, Bildung laut ma Presse 2019 (Onliner in den letzten drei Monaten).
Befragungszeitraum: 21.– 27.05.2019; **VerbraucherAnalyse 1999

 

 

 

 

 

Unter b4ptrends.media (www.gik.media/b4p-trends/) finden Sie auch die Studienergebnisse aller bisher veröffentlichten b4p trends-Ausgaben sowie Grafiken zum Download.

Mehr zu b4p trends

Der Studien-Satellit best for planning trends (b4p trends) bietet die Möglichkeit, binnen weniger Wochen Daten zu hochaktuellen Themen rund um Mediennutzung, Produktneuheiten und Konsumverhalten zur Verfügung zu stellen. Gleichzeitig prüft die GIK so, wie relevant aktuelle Entwicklungen sind, schätzt damit das Potential für die Hauptstudie b4p ab und hält diese auf dem neuesten Stand. Die Studienergebnisse der b4p trends werden per Online-Befragung in 6 bis 10 Wellen pro Jahr erhoben. Stichprobe und Grundgesamtheit: ca. n=rund 1.000 Fälle je Welle, repräsentativ für die deutsche Online-Gesamtbevölkerung ab 14 Jahren.

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Patricia Dähn
Patricia Dähn
Projektleitung Zeitschriften Marktforschung / Forscherkreissprecherin GIK (b4p, b4t, b4p trends)
Hamburg
Friedrich Kabler
Friedrich Kabler
PR Manager
Berlin

ma 2019 Pressemedien II & ma 2019 Tageszeitungen – die neuen Print-Reichweiten

Regelmäßig werden Auflagenzahlen, Reichweiten und Nutzerdaten für die Axel-Springer-Medien veröffentlicht. Soeben erschienen ist die ma 2019 Pressemedien I. Sie ermittelt die Reichweiten und Leserschaftsstrukturen von Zeitschriften und Wochenzeitungen durch eine Befragung von ca. 36.000 Personen im Zeitraum von September 2017 bis Juli 2018.

Die Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse hat heute um 9:00 Uhr die neuen Reichweiten für Zeitschriften, Wochen- und Tageszeitungen veröffentlicht. Die ma 2019 Pressemedien II ermittelt die Reichweiten und Leserschaftsstrukturen von Zeitschriften und Wochenzeitungen durch Befragung von ca. 37.000 Personen im Zeitraum von März 2018 bis Februar 2019. Die ma 2019 Tageszeitungen beruht auf der Befragung von über 130.000 Personen, die ausgewiesene Leserschaft bezieht sich auf den Zeitraum von Februar 2017 bis Februar 2019.

Hier im PDF finden Sie die Veränderungen aller von Media Impact vermarkteten Titel und ihrer wichtigsten Wettbewerber im Vergleich zur ma 2019 Pressemedien I bzw. ma 2018 Tageszeitungen.

Ab ca. 9:20 Uhr steht das Webangebot www.ma-reichweiten.de für weitere Auswertungen bereit – Gegen 12:00 Uhr ist der Datenbestand der ma Pressemedien über mds verfügbar.

Über die ma  

Die ma wird von der Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse e.V. (kurz agma) herausgegeben. In verschiedenen Erhebungen für einzelne Mediengattungen werden Mediennutzungsverhalten, Demografie und ergänzende Merkmale wie beispielsweise Besitzgüter im Haushalt ermittelt (www.agma-mmc.de). Die Ergebnisse der ma gelten für den deutschen Markt als Reichweiten-Währung.

Methode: 

Grundgesamtheit ist die deutschsprachige Wohnbevölkerung ab 14 Jahren, für die ma Internet ab 16 Jahren. Befragt werden je nach Mediengattung etwa 20.000 bis 140.000 Personen persönlich „face-to-face“ (Zeitschriften, Tageszeitungen) und am Telefon (Hörfunk, Plakat, Online). Es werden Daten zu Pressemedien, Radio, Fernsehen, Außenwerbung sowie Internetmedien erhoben.

Erscheinung:  

Die Media-Analyse wird je nach Mediengattung in mehreren Erhebungswellen pro Jahr durchgeführt und mindestens einmal jährlich veröffentlicht.

 

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Clarissa  Moughrabi
Clarissa Moughrabi
Leiterin Marktforschung
Berlin

Media Impact & OMR Local Champions Podcast Roadshow

11. Juli 2019

Zusammen mit OMR und Philipp Westermeyer, Gründer der OMR, gingen wir auch in diesem Jahr erneut auf Podcast Roadshow und machten Halt in den Mittelstandsregionen Bielefeld und Stuttgart. Wir sprachen mit den lokalen Champions der Regionen über die Bedeutung der Digitalisierung sowie Möglichkeiten für die mittelständische Wirtschaft.

Im Live-Podcast in Bielefeld teilte unser Local Champion Frank Seidensticker, CEO der Seidensticker Group, seine Erfahrungen und gab uns Insights, wie er mit Seidensticker die digitale Transformation angeht und das Traditionsunternehmen erfolgreich führt. In Stuttgart sprach Local Champion Maria Spilka, Gründerin von Mädchenflohmarkt.de, über digitale Wachstumsstrategien für ihre Onlineplattform.

Darüber hinaus hielt Philipp Westermeyer eine Keynote und klärte uns über die sieben Todsünden des Onlinemarketings auf – und wie man seine Brand zum Erfolg führen kann. Stefan Mölling, Managing Director Digital bei Media Impact, gab Hands-on-Tipps und digitale Vermarktungslösungen für den Mittelstand. Weiterer Dank gilt Kai Hohmeiers, Senior Consultant Digital Media bei STARTUP LANDSCHAFT, der mit uns über seine Erfahrungen zu Innovationen in Unternehmen sprach. Inga Michler, Wirtschaftsredakteurin WELT, sowie Holger Zschäpitz, Leitender Wirtschaftsredakteur WELT, teilten ihr Expertenwissen rund um den Mittelstand und welche wirtschaftspolitischen Themen Deutschland bewegt.

Der Mittelstand in Deutschland rockt! Wir bedanken uns für zwei großartige Abende.

Hier geht es zu unseren neuen Media Impact Mittelstands-Special.

Das war Stuttgart

Das war Bielefeld

Danke an alle, die dabei waren!

 

 

Branchenreport „Beauty“: Marken als Erfolgsfaktor

4. Juli 2019

Der Beauty-Markt ist in Bewegung, die Markenorientierung der Konsumenten verändert sich. Und es gibt eine deutlich wachsende Zielgruppe zu benennen: die Männer. Diese und weitere wichtige Ergebnisse für eine erfolgreiche Kommunikationsstrategie von Beauty-Marken veröffentlicht die Gesellschaft für integrierte Kommunikationsforschung (GIK) in ihrem aktuellen Branchenreport „Beauty“.

Ist die Zeit von großen Marken vorbei? Diese Einschätzung aus Marktkreisen teilt der neue Branchenreport „Beauty“ nicht. Aber: In Zeiten der Digitalisierung stehen Marken durchaus vor Herausforderungen. Das Konsumentenverhalten verändert sich schneller als früher. Um Marken heute nachhaltig zu positionieren, bedarf es eines zielgerichteten Marketings. Die Gesellschaft für integrierte Kommunikationsforschung (GIK) hilft, Marken stark zu machen, und liefert hierfür in ihrer aktuellen Marktanalyse wichtige Fakten und Zahlen. Die Studie basiert auf der Befragung von 30.105 Konsumentinnen und Konsumenten von Beauty-Produkten zu ihrem Kaufverhalten, Informationsinteresse und ihrer Markenorientierung: Wer sind die Power Player und wer die Darlings der Branche? Wo informieren sich die Konsumenten über Beauty-Marken und welche Werbemotive schneiden besonders gut ab? Der GIK Branchenreport gibt darauf die Antworten.

Männer werden immer Beauty-bewusster

Die Markenorientierung ist seit 2013 vor allem bei Männern gestiegen. Die stärksten prozentualen Anstiege verzeichnen sie bei der Gesichtskosmetik und der Körperpflege mit einem Plus von 28 bzw. 17 Prozent. Denn Beauty ist generell ein wachsendes Thema für Männer: Graue Haare und erste Fältchen werden von ihnen zunehmend als Problem wahrgenommen. In ihrem „Problembewusstsein“ liegen sie mittlerweile mit den Frauen fast gleichauf (Frauen: 8,1 Prozent, Männer: 6,0 Prozent). Fazit: Männer als Zielgruppe für Beauty-Marken gewinnen weiterhin an Relevanz.

Interesse an Beauty-Themen in Print und digitalen Medien wächst

Marken-Orientierte wollen sich vorab informieren über die Produkte, die sie kaufen. Erste Wahl bei den Medien sind nach wie vor Printtitel. 61 Prozent der Frauen lesen, dem Report zufolge, Zeitschriften, um sich ein Bild von einem Pflegeprodukt und seinen Eigenschaften zu machen. Im Kommen sind aber auch digitale Kanäle: Online-Informationsangebote verzeichnen bei Beauty-interessierten Männern sogar ein Plus von 56 Prozent.

Darlings und Power Brands – der Branchenreport definiert die Top-Marken

Werbung wirkt! Denn Marken bieten in Zeiten eines unübersichtlichen Marktes wichtige Orientierung bei der Produktwahl. Konsequent eingesetzte Werbung unterstützt dabei, denn sie erzeugt die gewünschte Sympathie der Marke und steigert entsprechend deren Verwendung. Dass diese Kausalität im Beauty-Segment sehr gut funktioniert, belegt der Branchenreport der GIK. Und er zeigt: Es gibt eindeutige Power Brands mit hoher emotionaler Bindung und starkem Absatz sowie echte Darlings mit hoher Brand Affection (Markenaffinität) und gutem Entwicklungspotenzial in der Brand Attention (Markenbekanntheit).

Crossmediale Vermarktung am wirksamsten – Print-Kombis liegen vorne

Werbung wirkt am besten, wenn sie in mindestens zwei Mediengattungen platziert wird. Ganz vorne liegen hier Kombinationen mit Printmedien: Print + TV bzw. Print + TV + Online. Dabei schneiden Beauty-Motive im Vergleich zu anderen Branchen überdurchschnittlich gut ab. Vor allem in der Körperpflege punkten mehrere Marken durch besonders hohe Glaubwürdigkeit. Werbemotive der dekorativen Kosmetik werden von den Konsumenten als besonders auffällig wahrgenommen. Wie Kreationen wirken – auch darauf gibt der GIK Branchenreport Antworten. Hier steht Ihnen der komplette Report zum Download zur Verfügung.

Über b4p und b4t

Das Beste zum Thema Marke in zwei Studien: Die Markt Media Studie best for planning (b4p) und die Wirkungsstudie best for tracking (b4t) bieten Insights zu 2.400 Marken. Neun Branchen, über 150 Statements, 144 Einstellungen und acht Mediengattungen sind Basis der umfangreichen Daten. b4p bildet alle werberelevanten Märkte ab, ob Verbrauchsgüter, Dienstleistungen oder Gebrauchsgüter. Das b4t Markentracking zeigt die Markenwahrnehmung und -bewertung von über 380 Marken, Modellen und Produktlinien. Weitere Informationen und den kompletten Branchenbericht finden Sie unter gik.media.

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Patricia Dähn
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Friedrich Kabler
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