„Deutsche lieben Nachrichten“: Erste Stagwell-Studie zur Nachrichtenwerbung in Deutschland
Starke „Nachrichtenjunkies“ in allen gesellschaftlichen Gruppen / Werbung in Nachrichtenmedien wirkt
Die Zahlen sprechen für sich: Stagwell hat in Zusammenarbeit mit Media Impact, dem Vermarkter von Axel Springer, Teads und The Trade Desk die neueste Ausgabe seiner Studie zur Nachrichtenwerbung erstmals für Deutschland veröffentlicht.
Die Studie zeigt, dass der Anteil an „Nachrichtenjunkies“ in Deutschland der höchste aller untersuchten Märkte ist. Und: Werbung in Newsumfeldern unterscheidet sich in der Wirkung nicht von der in anderen Themenbereichen.
Die Umfrage, an der 11.282 Erwachsene in Deutschland teilnahmen, baut auf früheren Stagwell-Studien zur Nachrichtenwerbung in Asien-Pazifik, Kanada, den USA und Großbritannien auf. Diese regionale Studie bestätigt erneut, dass es für Marken unbedenklich ist, neben qualitativ hochwertigen Nachrichteninhalten zu werben, unabhängig vom Thema.
Zentrale Ergebnisse:
- 81 Prozent der deutschen Erwachsenen lesen Nachrichten.
- 35 Prozent der deutschen Erwachsenen sind regelrechte „Nachrichtenjunkies“: Sie informieren sich durchschnittlich 7,2-mal täglich über Nachrichten und lesen durchschnittlich 10,3 Artikel pro Tag.
- Der Anteil der „exklusiven Nachrichtenjunkies“ ist in Deutschland (18 Prozent) höher als in allen anderen untersuchten Märkten, darunter Asien-Pazifik (9 Prozent), Kanada (11 Prozent), die USA (11 Prozent) und Großbritannien (10 Prozent).
- Deutsche Erwachsene verfolgen Nachrichten (35 Prozent) deutlich intensiver als Sport (25 Prozent) oder Unterhaltung (15 Prozent).
- Bei Deutschen lag die durchschnittliche Kaufabsicht für Marken, deren Anzeigen neben Nachrichtenartikeln zu Politik oder Kriminalität platziert wurden, bei 66 Prozent, verglichen mit 67 Prozent bei Sport und Unterhaltung – Unterschiede, die statistisch nicht signifikant sind. Das bedeutet, dass Marken bedenkenlos neben all diesen Themen werben können.
Für Werbetreibende bestehen darüber hinaus keine vermeintlichen Unterschiede hinsichtlich der Markenwirkung bei News in wichtigen Zielgruppen, darunter die Generation Z, Millennials, Gutverdiener und Hochschulabsolventen.
Media Leaders Dinner
Die Ergebnisse wurden beim jährlichen Media Leaders Dinner in Berlin vorgestellt, das von W&V und Media Impact veranstaltet wurde. Führungskräfte von Axel Springer, The Trade Desk, Teads, Deutsche Telekom AG und Stagwell diskutieren vor 70 führenden CEOs und CMOs der Region die Bedeutung von Werbung im Nachrichtenumfeld.




