Die bewusste Reichweite von Medienmarken

21. Februar 2019

Mit der „bewussten Reichweite“ möchten wir eine Debatte anstoßen, bei der es um einen neuen, frischen und zeitgemäßen Blick auf das Thema Reichweite geht. Und die dazu beiträgt, dass qualitativen Aspekten bei der Mediaplanung mehr Beachtung geschenkt wird. Wir von Media Impact freuen uns, hierzu Ihre Meinung zu hören. Lassen Sie uns gern zusammen diesen Ansatz – als Ergänzung zu bestehenden Erhebungen – diskutieren und ausbauen.

Im Rahmen einer repräsentativen Befragung hat Axel Springer für das News-Segment einen Ansatz entwickelt, der die crossmediale Reichweite von Nachrichtenmarken aus TV, Social Media, Digital und Print erstmals in dieser Form miteinander vergleichbar macht. Dabei hat man sich rein auf die bewusst erinnerten Kontakte gestützt und nicht – wie in einzelnen Reichweitenstudien – auf technische Unterstützung. 

Reichweite ist nicht gleich Reichweite

Betrachtet man nur technisch gemessene Reichweiten, so liegen Google News und Facebook vor den klassischen Medienmarken. Fragt man jedoch nach der bewusst erinnerten Nutzung über unterschiedliche Kanäle hinweg – also nach der „bewussten Reichweite“ – ergibt sich ein deutlich anderes Bild: Danach werden die Nachrichtenmarken der öffentlich-rechtlichen Sender crossmedial von über 60% der deutschen Bevölkerung bewusst wahrgenommen. BILD kommt auf mehr als 50%, SPIEGEL, Stern und WELT erzielen jeweils über 40% bewusste Reichweite. Damit liegen diese Angebote auf einem Niveau mit den großen US-Plattformen. 

Etablierte Medienmarken als Vertrauensanker 

Ein weiteres Ergebnis der Studie: Die einordnende Funktion von Journalisten und Medienmarken mit Redaktionen wird von großen Teilen der Bevölkerung als wichtig wahrgenommen. In sozialen Netzen und bei User Generated Content wird dagegen das Risiko von Fake News als besonders hoch eingeschätzt. Um keinen falschen Informationen aufzusitzen, hält sich ungefähr die Hälfte der Bevölkerung im Netz an Seiten von bekannten Medien mit großen Redaktionen. Gleichzeitig werden Medienmarken als aktueller sowie als hilfreicher bei der Bildung der eigenen Meinung empfunden als soziale Netzwerke. 

Wandel im Mediennutzungsverhalten verlangt nach einem neuen Reichweitenbegriff

Die „bewusste Reichweite“ misst die bewusst erinnerte, crossmediale Nutzung von Medienmarken. Der Grundgedanke dahinter: Eine nachhaltige Verankerung und Reflektion von Werbebotschaften kann nur dann erfolgen, wenn der Nutzer einem Medium aktiv zugewandt ist und sich im Anschluss an die Nutzung erinnern kann. Mit der „bewussten Reichweite“ erhalten Werbungtreibende und Agenturen somit nicht nur wertvolle, qualitative Hinweise an die Hand, welche Bedeutung Medienmarken aus Nutzer- bzw. Kundensicht haben, sondern auch einen neuen, zusätzlichen Maßstab, mit dem sich unterschiedliche Medienangebote besser miteinander vergleichen lassen.

Ihr Feedback ist uns wichtig! 

Lassen Sie uns gern Ihre Gedanken und Anregungen zum Thema „Bewusste Reichweite“ zukommen und gemeinsam überlegen, wie dieser Ansatz helfen kann, Ihre Mediaplanung weiter zu optimieren und den Impact Ihrer Werbung zu erhöhen.

Kontakt
Clarissa  Moughrabi
Clarissa Moughrabi
Leiterin Marktforschung
Berlin

Digital Values 2.0

11. September 2018

Cambridge Analytica hat das Potenzial, zum Super-Gau für Teile der Digitalwirtschaft zu werden: Unsere Studie zeigt, dass Nutzer aus Angst vor weiteren Datenpannen ihr Verhalten nachhaltig verändern. Wer es ernst meint mit Brand Safety, der kommt an den Qualitätsumfeldern journalistischer Nachrichtenangebote nicht vorbei. Verglichen mit E-Mail-Portalen und Social-Media-Diensten genießen sie mit Abstand das höchste Vertrauen, da sie tiefer gehende, sorgfältig recherchierte und aktuelle Nachrichten bieten.

Digital-Values-Studie 2.0 2018

In Zeiten von Fake News und Datenschutzskandalen stellt sich die Frage, inwiefern digitale Medien und Social Media noch als glaubwürdig, vertrauenswürdig und sicher eingeschätzt werden – daher beschäftigt sich unsere Studie mit folgenden Forschungsfragen:

  • Was hat die Berichterstattung zu Datensicherheit im Netz und der Facebook-Datenskandal explizit ausgelöst?
  • Wie wichtig ist Datenschutz allgemein im Netz?
  • Was wird geschützt, was nicht? Bei was und wo ist Datenschutz evtl. gleichgültig?
  • Gibt es seitdem Einstellung- oder Verhaltensänderungen? Wem wendet man sich zu, von wem ab?
  • Gibt es zwischen Nachrichtenmedien und Social Media unterschiedliche Nutzungsintentionen/-funktionen? Sind damit auch ggf. unterschiedliche Ängste verbunden?
  • Was lauern für Gefahren (Mobbing, Hate Speach, Fake News etc.)? Ist Social Media anfälliger als andere Genre/Sites?
  • Wie wird Werbung allgemein wahrgenommen und im Speziellen auf Social Media und E-Mail-Portalen?

zum Download der Studie klicken Sie bitte hier.

Clarissa  Moughrabi
Clarissa Moughrabi
Leiterin Marktforschung
Berlin
Stefan Mölling
Stefan Mölling
Managing Director Digital
Berlin

NEWS IMPACT

NEWS IMPACT – Eine repräsentative Studie zur Bedeutung von Nachrichtenumfeldern und -medien. An Nachrichtenmedien werden hohe Erwartungen gestellt. Gerade im Zeitalter von Fake News ist eine zunehmende Verunsicherung spürbar. Dabei bieten Tageszeitungen eine Qualität, die in dieser Form kaum eine andere Gattung aufweisen kann. Das zeigt der sog. Media Experience Index und macht zugleich transparent, wie Nutzer Werbung im Nachrichtenumfeld erleben.

 

NEWS IMPACT Studie 2017

Forschungsgegenstand der Studie waren folgende Kernfragen:

  • Welchen Stellenwert haben Nachrichten überhaupt?
  • Welche Bedürfnisse müssen Nachrichten erfüllen?
  • Welche Nachrichtenmedien erfüllen die Bedürfnisse
    besser/schlechter (sog. Content Experience)?
  • Welche Nachrichtenmedien bieten das bessere Werbeumfeld
    (sog. Ad Experience)?

 

Zum Download der Studie klicken Sie bitte hier

Clarissa  Moughrabi

Clarissa Moughrabi

Leiterin Marktforschung

BamS Emotionsstudie

Von Herzklopfen zu Kaufimpulsen? Die große BILD am SONNTAG Emotionsstudie 2017.

Mehr Informationen zur Studie und den Ergebnissen gibt es hier.

Clarissa  Moughrabi

Clarissa Moughrabi

Leiterin Marktforschung

BILD Relevanz Studie

Relevanz-Studie 2016

 

BILD wird im Schnitt 49 Minuten am Tag gelesen. Seite für Seite sehr intensiv. Egal ob Politik, Unterhaltung oder Sport – alles zählt. Auch Ihre Werbung! Denn BILD-Leser lieben Anzeigen. In BILD beschäftigen sich 44 % der Leser intensiver mit Anzeigen und Anzeigenbeilagen als in anderen Zeitungen.

 

Zum Download der Studie klicken Sie bitte hier.

Digital Values

1. Mai 2018

Die Digital Value Studie zeigt, wie Nutzer Inhalte und Werbung auf Nachrichtenwebsites, Social Media und E-Mail-Portalen hinsichtlich Nachrichtenqualität, Glaubwürdigkeit und Relevanz wahrnehmen.

 

Digital-Values-Studie 2018

 

Zum Download der Studie klicken Sie bitte hier

Clarissa  Moughrabi

Clarissa Moughrabi

Leiterin Marktforschung