b4p trends untersucht Vertrauen in Medien – wem vertrauen die Onliner?

11. Juni 2019

In Folge der anhaltenden Diskussionen um das Thema Fake News achten immer mehr Menschen darauf, aus welchen Quellen bestimmte Informationen stammen und sehen es als ratsam an, immer mehrere Quellen heranzuziehen, um sich über den Wahrheitsgehalt von Nachrichten zu vergewissern. Laut der aktuellsten Welle der b4p trends der Gesellschaft für integrierte Kommunikationsforschung (GIK)* unter gut 1.000 Online-Befragten in Deutschland ab 16 Jahren vertrauen acht von zehn Befragten daher auf journalistisches Handwerk und halten Informationen aus journalistischen Medienangeboten für glaubwürdiger als Nachrichten in sozialen Medien. Fast zwei Drittel (62 %) schenken den Informationen in deutschen Medien grundsätzlich Glauben. Insbesondere Radiosender (82,8%), Nachrichtenwebsites etablierter Medienmarken (80,7%), öffentlich-rechtliche Sender (80,4%), Tageszeitungen (78,6%) und Nachrichtenmagazine (73,1%) genießen besonders hohe Glaubwürdigkeit unter den deutschen Onlinern ...

Herkunft von Nachrichten ist vielen wichtig und wird geprüft

Angesichts zunehmender Fake News-Debatten halten es fast alle Befragte der Studie für ratsam, bei der Information über aktuelle politische und gesellschaftliche Themen mehrere Informationsquellen zu nutzen, anstatt sich nur auf eine Quelle zu verlassen (94 %). Zudem ist die Herkunft aktueller Nachrichten für die überwiegende Mehrheit relevant: Acht von zehn Befragte prüfen diese, um Rückschlüsse auf deren Wahrheitsgehalt zu ziehen (80 %).

Etablierte Medien sind Hauptinfoquelle und genießen Vertrauensvorschuss

Eine große Mehrheit aller Befragten (84 %) geht davon aus, dass Informationen aus etablierten journalistischen Medienangeboten vor ihrer Veröffentlichung auf Wahrhaftigkeit geprüft worden sind. Vor diesem Hintergrund sind etablierte Medienkanäle für die meisten auch die Hauptinformationsquelle für aktuelle politische oder gesellschaftliche Nachrichten.

Öffentlich-rechtliches TV (67 %) und Radio (59 %) stehen dabei an der Spitze, gefolgt von Websites bekannter Medienmarken aus Rundfunk und Print (48 %). Private Fernsehsender (43 %) und Tageszeitungen (41 %) rangieren als Informationsquellen fast gleichauf – noch vor sozialen Medien wie Facebook & Co. (35 %). Nur bei den unter 30-jährigen Befragten bezieht mehr als jeder Zweite seine aktuellen Informationen nahezu gleich oft von klassischen Nachrichten-Websites (54 %) und Social Media-Plattformen (52 %).

Wenig Vertrauen in soziale Medien …

Plattformen wie Facebook, Twitter, Instagram oder YouTube halten nur 25 Prozent der Befragten für glaubwürdig. Erstaunlich: Selbst die unter 30-Jährigen zweifeln trotz vergleichsweiser intensiver Nutzung an der Glaubwürdigkeit sozialer Medien in Bezug auf aktuelle Nachrichten. Nur 26 Prozent, und damit fast so wenige wie bei den über 50-jährigen Befragten (23 %), halten diese Quelle für glaubwürdig. Stattdessen assoziieren viele soziale Netzwerke primär mit hetzerischen und beleidigenden Inhalten.

Das größte Vertrauen in die Glaubwürdigkeit von Nachrichten setzen die Befragten der b4p trends-Studie hingegen vor allem in Radiosender (83 %), Nachrichten-Websites etablierter Medienmarken (81 %), öffentlich-rechtliche TV-Sender (80 %) sowie Tageszeitungen (79 %) und Nachrichtenmagazine (73 %).

 

 

 

Bildung und Herkunft beeinflussen Medienvertrauen

Wie die Studie auch zeigt, hängt die Glaubwürdigkeit von Medienangeboten stark vom Bildungsgrad und der Herkunft der Befragten ab. Grundsätzlich gilt: Je höher der Bildungsgrad, desto mehr Vertrauen wird etablierten Medien geschenkt. Zudem zeigen sich regionale Unterschiede: Befragte aus den alten Bundesländern legen insgesamt ein deutlich höheres Medienvertrauen an den Tag (64 %) als jene aus den neuen Bundesländern (53 %).

Weitere Ergebnisse zur neuen b4p trends-Studie inklusive zahlreicher weiterer Aspekte finden Sie in diesem PDF

 

 

Unter b4ptrends.media(www.gik.media/b4p-trends/) finden Sie auch die Studienergebnisse aller bisher veröffentlichten b4p trends-Ausgaben sowie Grafiken zum Download.

Mehr zu b4p trends

Der Studien-Satellit best for planning trends (b4p trends) bietet die Möglichkeit, binnen weniger Wochen Daten zu hochaktuellen Themen rund um Mediennutzung, Produktneuheiten und Konsumverhalten zur Verfügung zu stellen. Gleichzeitig prüft die GIK so, wie relevant aktuelle Entwicklungen sind, schätzt damit das Potential für die Hauptstudie b4p ab und hält diese auf dem neuesten Stand. Die Studienergebnisse der b4p trends werden per Online-Befragung in 6 bis 10 Wellen pro Jahr erhoben. Stichprobe und Grundgesamtheit: ca. n=rund 1.000 Fälle je Welle, repräsentativ für die deutsche Online-Gesamtbevölkerung ab 14 Jahren.

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Patricia Dähn
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Projektleitung Zeitschriften Marktforschung / Forscherkreissprecherin GIK (b4p, b4t, b4p trends)
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Friedrich Kabler
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200. Volks-Produkt von BILD

16. Mai 2019

Von der Volks-Arznei bis zur Volks-Zahnbürste – das erfolgreiche Crossmedia- Konzept von BILD feiert 200. Jubiläum / Volks-Kamera Panasonic Lumix GX80K ab dem 20. Mai im Handel erhältlich

Die Digital-Kamera Panasonic Lumix GX80K wird Volks-Kamera 2019 und ist damit das 200. Volks-Produkt. Ab Montag, 20. Mai 2019, wird die Digitalkamera mit dem Aktionslogo „200. Volks-Produkt“ auf allen Plattformen der BILD-Gruppe beworben und im Handel erhältlich sein. Das Volks-Produkt wird von Media Impact vermarktet.

Carolin Hulshoff Pol, Verlagsleiterin BILD-Gruppe: „Das Volks-Produkt spielt die Stärken von BILD voll aus: Die hohe Reichweite und Glaubwürdigkeit unserer Marke, gepaart mit einem unschlagbaren Produkt-Angebot für unsere Leser.“

Stephan Madel, Managing Director BILD Division bei Media Impact: „Dass wir für das 200. Volks-Produkt wiederholt Panasonic gewinnen konnten zeigt, wie erfolgreich unsere crossmediale Vermarktungsaktion bei unseren Werbekunden ist. Die aufmerksamkeitsstarken, für jeden Kunden maßgeschneiderten Produkt- Inszenierungen sind ein echter Umsatz-Schub für den Abverkauf.“

Armando Romagnolo, Marketing Director CE bei Panasonic Deutschland: „Fantastische Bildqualität, innovative Funktionen, einfache Bedienung – dafür stehen unsere spiegellosen LUMIX G Systemkameras. Deshalb freuen wir uns besonders, dass wir die 200. Kampagne des Volks-Produktes realisieren können und so entscheidende Kaufimpulse setzen. Mit der Volks-Kamera LUMIX GX80K können noch mehr Menschen die Vorteile der modernen Fotografie zu einem attraktiven Preis für sich erschließen.“

Über das Volks-Produkt

Das Volks-Produkt, die crossmediale Werbe- und Abverkaufsaktion von BILD und vermarktet durch Media Impact, startete 2002 mit dem Volks-PC des Discounters

Plus und bricht seitdem regelmäßig Verkaufsrekorde. Insgesamt wurden mehr als 60 Millionen Volks-Produkte verkauft und mit den 200 Kampagnen von 80 Kunden knapp 40 Milliarden Gesamtkontakte erzielt. Von Wrigleys Volks-Kaugummis, dem Volks-Diamant von Christ über die Volks-Pflegeversicherung der Allianz und der Volks-Milch von Müller Milch bis zur Volks-Farbe von Alpina, haben Kunden aus unterschiedlichsten Branchen von der innovativen Werbeform profitiert und den BILD Lesern einzigartige Produkt-Angebote gemacht. Als Testimonials der Kampagnen wirkten u.a. Prominente wie Barbara Schöneberger, Dieter Bohlen, Lothar Matthäus, Sonja Kraus und Dieter Hallervorden mit.

Das Vermarktungspaket von Media Impact beinhaltet dabei nicht nur ein exklusives und reichweitenstarkes Mediapaket auf allen Plattformen der BILD-Gruppe, sondern auch das Aktionslogo „Volks-Produkt“ als Gütesiegel. Kunden können das Aktionslogo für eigene Kommunikationsmaßnahmen, Produktverpackungen und am Point of Sale nutzen.

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b4p trends untersucht Begeisterung der Deutschen für digitale Fitness-Coaches

7. Mai 2019

Fitness Tracker, Smartwatch und Handy-Apps analysieren getane Schritte, verbrauchte Kalorien, Schlafgewohnheiten, Herzfrequenz und Blutdruck und ersetzen so sukzessive den Fitnesstrainer aus dem Studio um die Ecke. Bereits 41% nutzen digitale Devices in Sachen Sport und Gesundheit. Mehr als die Hälfte der Befragten machen sich jedoch auch Sorgen, was mit den gesammelten Daten, die im Handy gespeichert sind, passiert.

Wie beliebt sind digitale Helfer, wenn es um Fitness, Gesundheitswerte und Sport geht? Ergebnisse aus der neusten b4p trends-Studie der Gesellschaft für integrierte Kommunikationsforschung (GIK)* zeigen: sie erfreuen sich wachsender Beliebtheit! Mit Tipps und Tricks zu einem gesunden und fitten Leben hingegen versorgen sich die Sport- und Fitnessbegeisterten neben dem Internet immer noch klassisch in Printmedien.

Die Anmeldungen in den Fitnessstudios steigen regelmäßig zu Beginn eines Jahres, die Downloadzahlen der Sport-Apps gehen rasant nach oben und auch der neue Fitness-Tracker kommt endlich aus der Verpackung.  Gesund bleiben, fitter werden, abnehmen: Um auch direkt zu sehen, dass Schweiß und Mühen sich lohnen, setzen immer mehr auf technische Hilfsmittel. Apps, Fitness-Tracker und Smartwatches sind im Trend. Die digitalen Fitness Coaches werden genutzt, um Sport- und Gesundheitswerte zu messen. Bei aller Begeisterung für die digitalen Helfer bereitet die Datenspeicherung den meisten Nutzern aber auch Sorgen, wie eine online-repräsentative Umfrage von b4p trends der Gesellschaft für integrierte Kommunikationsforschung (GIK) unter den deutschen Onlinern ab 16 Jahren zeigt.

Beliebte digitale Alternativen

Nicht unerwartet ist, dass jüngere Generationen aufgeschlossener gegenüber Smartwatches, Fitness Apps und Fitness-Trackern sind. Schon jeder zweite der 16-29-jährigen Onliner greift auf diese Art Gadgets zurück, um seine Fitness besser im Blick zu haben. Generationsübergreifend sind es immerhin noch 41% der Befragten. Generell setzen rund 28% auf mobile Applikationen und 14% überwachen mittels Smartwatch Bewegung und Vitalfunktionen. Weniger genutzt werden Diät- (12%) und Meditations-Apps (9%). Auch Smart Clothes oder „Wearables“, also Kleidungsstücke mit Tracking-Funktionen, warten noch auf ihren Durchbruch (4%).

Wie sicher sind meine Daten? …

Diese Frage zieht sich quer durch alle Altersgruppen. Rund 60% der Befragten sorgen sich darum, ob ihre gespeicherten Werte auch anderweitig verwendet werden. Im Krankheitsfall die Informationen an den Arzt (73%) oder eine Klinik (71%) weiterzugeben, befürworten jedoch sehr viele Nutzer. Bei der Krankenkasse (38%) und dem Apotheker (25%) werden die meisten schon vorsichtiger. Zudem meinen viele Hobbysportler, dass eine extreme Form der Selbstanalyse eher krank als gesund macht (79%) und wollen den Trend zur dauernden Selbstoptimierung daher mit Vorsicht genießen.

Hilfestellung rund um Fragen zu einem gesunden Lebensstil suchen die Befragten lieber im analogen Leben

60% der Befragten lassen sich in Sport- und Fitnessangelegenheiten direkt in ihrem sozialen Umfeld beraten: Freunde, Verwandte und Bekannten liefern hilfreiche Tipps für einen gesunden und fitten Lifestyle. Tipps und Tricks direkt vom Profi, dem Fitnesstrainer, holt sich knapp die Hälfte ein (45%), bei den Befragten zwischen 16 und 29 Jahren steht der sogar ganz oben auf der Liste (64%). Relevante Informationen und Wissenswertes werden aber nicht nur persönlich erfragt und im Internet recherchiert, sondern kommen auch aus Zeitschriften (48%), Zeitungen (43%) und TV (48%). Ein Drittel der Befragten setzt auf: Printmedien – vor allem Special Interest Zeitschriften – bieten ebenfalls hilfreiche Tipps und allerlei Nützliches für alle Sport- und Gesundheitsbegeisterten sich weiter zu motivieren und dem inneren Schweinehund entgegen zu wirken.

Lieber Schritte als Kalorien zählen

In Bezug auf die aus den jeweiligen Geräten und Apps gewonnen Daten steht Bewegung in Form von Schritten oder anderen sportlichen Aktivitäten bei den Personen, die bereits ein elektronisches Hilfsmittel benutzen, eindeutig im Vordergrund (65%), danach folgen Infos über Gewicht (49%) und Vitalfunktionen, wie Herzschlag und Puls (44%) oder Blutdruck (29%), wobei das vorzugsweise die Generation 50+ trackt. Die Jüngeren hingegen interessieren sich vielmehr für Bewegung, Schlafgewohnheiten und Ruhephasen, sprich eine ganzheitliche Betrachtung. Eher out ist Kalorienzählen (26%).

*Basis: n=1.020 Personen, repräsentativ für die deutsche Online-Gesamtbevölkerung gewichtet nach Alter,Geschlecht, Bildung laut ma Presse 2018 (Onliner in den letzten 3 Monaten). Befragungszeitraum: 02.01. – 09.01.2019

Mehr zu b4p trends
Der Studien-Satellit best for planning trends (b4p trends) bietet die Möglichkeit, binnen weniger Wochen Daten zu hochaktuellen Themen rund um Mediennutzung, Produktneuheiten und Konsumverhalten zur Verfügung zu stellen. Gleichzeitig prüft die GIK so, wie relevant aktuelle Entwicklungen sind, schätzt damit das Potential für die Hauptstudie b4p ab und hält diese auf dem neuesten Stand. Die Studienergebnisse der b4p trends werden per Online-Befragung in 6 bis 10 Wellen pro Jahr erhoben. Stichprobe und Grundgesamtheit: ca. n=rund 1.000 Fälle je Welle, repräsentativ für die deutsche Online-Gesamtbevölkerung ab 16 Jahren.

Material
Die Studienergebnisse aller bisher veröffentlichten b4p trends-Ausgaben  sowie Grafiken finden Sie auf der GIK-Website unter b4ptrends.media.

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b4p trends #2: Reiselust in Deutschland nimmt weiter zu – und auch das Bewusstsein fürs Reisen wächst

5. März 2019

Urlaub zu Hause im heimischen Garten oder auf Balkonien ist out. Zwei Drittel zieht es an den freien Tagen aus den eigenen vier Wänden hinaus in die weite Welt – am liebsten ins europäische Ausland oder eventuell auch ins diesjährige Partnerland der ITB Malaysia. Das Ziel: Erholung vom stressigen Alltag und mal wieder richtig entspannen – weit ab vom Overtourismus. Alle Ergebnisse der neusten b4p trends Welle zum Thema Reisen ...

Reiseverhalten Deutschlands unter der Lupe – Ergebnisse aus der neusten b4p trends-Studie der Gesellschaft für integrierte Kommunikationsforschung (GIK)*.

Urlaub steht für Erholung. So wollen sich 95 Prozent einer Online-Befragung unter insgesamt rund 1.000 Nutzern an ihren freien Tagen vor allem vom Alltagsstress erholen und mal wieder richtig entspannen. Für gut ein Viertel ist es zu Hause doch immer noch am schönsten und sie verbringen ihre freien Tage am liebsten daheim (28 Prozent). Den Rest hingegen zieht es im Urlaub hinaus in die Welt, Neues erleben und Unbekanntes entdecken (90 Prozent). Mehr Zeit mit dem Partner, der Partnerin und der Familie verbringen (90 Prozent), stehen ebenfalls bei den Urlaubs-ToDos ganz oben. Während es 90 Prozent beim Entspannen raus in die Natur zieht, sollen
aber auch Kultur und Sehenswürdigkeiten nicht zu kurz kommen,(85 Prozent), wobei die meisten dabei überlaufende Touristenziele lieber meiden und den Geheimtipp erkunden. Spaß- und Actionurlaube à la Ballermann & Co. kommen nur für rund ein Drittel in Frage (32 Prozent).

Inspiration zu Reisezielen und Urlaubsorten holen sich die Befragten … auch in Zeitschriften

In Sachen Urlaubsvorbereitung macht den Befragten keiner was vor: 88 Prozent sammeln vorher allerlei Wissenswertes und Nützliches rund um das Reiseziel sowie Land und Leute. Grundsätzlich buchen und organisieren die meisten noch selbst (79 Prozent), wobei ein Drittel (36 Prozent) von der Zeit raubenden Urlaubsorganisation im Web genervt ist. Inspiration zu Reisezielen und Urlaubsorten holen sich die Befragten bei Freunden und Bekannten, im TV, bei Reiseveranstaltern und in Zeitschriften. Zeitschriftenleser sind laut der Umfrage überdurchschnittlich reiseinteressiert und fahren öfter weg. Zudem schauen sie auf Reisen weniger aufs Geld. Es überrascht wenig, dass sie sehr gerne Reiseberichte in Printmedien konsumieren (77 Prozent). 70 Prozent sind bei der Suche nach Inspiration schon mal in Zeitschriften und Zeitungen fündig geworden. Jeder Zweite hebt interessante Reiseartikel oder Urlaubsangebote sogar auf.

Die beliebtesten Reiseziele …

Die Deutschen sind ein reisefreudiges Volk: Für knapp 70 Prozent der Befragten ging es rund dreimal (2,9 Wochenendtrips) im vergangenen Jahr übers Wochenende weg. Einen Kurzurlaub (bis zu fünf Tagen) gönnte sich mehr als die Hälfte (61 Prozent) rund zwei Mal 2018. Für 67 Prozent wiederum ging es mindestens einmal auf eine längere Reise (Durchschnitt: 2,3 Reisen mit mindestens fünf Tagen). 2019 wollen die Befragten sogar noch mehr verreisen: 73 Prozent haben bereits Wochenend-Trips geplant, bei 65 Prozent steht eine kurze Reise und für 73 Prozent ein schöner langer Urlaub auf dem Plan.

Was das Reiseziel angeht, stehen das europäische Ausland aber auch Deutschland hoch im Kurs. Während 65 Prozent aller Befragten in Europa urlauben wollen, zieht es die Hälfte (53 Prozent) in heimische Gefilde. Aber viele sind sich einig: Sonne und Strand sollen es im Urlaub sein. In Europa liegen daher die klassischen Sonnenziele Spanien (20 Prozent) und Italien (19 Prozent) noch vor Österreich (15 Prozent) und den Benelux-Ländern (zwölf Prozent). Aber auch die Ostsee (18 Prozent) und Nordsee (15 Prozent) sind für die Befragten eine Reise wert. In deutsche Städte zum klassischen Städtetrip zieht es 23 Prozent, gefolgt vom Alpenraum (10 Prozent) und den Schwarzwald (8 Prozent). Das diesjährige Partnerland der ITB, Malaysia, haben hingegen nur wenige bei der Urlaubsplanung auf dem Schirm. Nur 40 Prozent der Befragten wissen (zumindest) ungefähr, wo das südostasiatische Land liegt. Sechs Prozent haben sogar noch nie davon gehört und jeder Zweite gibt zu, keine konkrete Vorstellung zu haben, was Malaysia eigentlich zu bieten hat. Immerhin vier Prozent haben Malaysia schon mal besucht und 17 Prozent können sich vorstellen, dort ihren Urlaub zu verbringen.

 

 

 

Hinsichtlich der Unterkunft mögen es die Befragten gern komfortabel und genießen die Vorzüge des Hotelurlaubs (70 Prozent). Mehr als die Hälfte quartiert sich in Ferienwohnungen und Ferienhäusern (55 Prozent) ein. Aber auch Pensionen (27 Prozent) oder Privatunterkünfte sind sehr beliebt (17 Prozent). Dabei sind die Befragten gern in Gesellschaft, sei es mit dem Partner oder der Partnerin (71 Prozent), Freunden und Bekannten (29 Prozent), den Kindern (25 Prozent) oder anderen Verwandten (16 Prozent). Knapp 20 Prozent verbringen ihren Urlaub lieber alleine oder schließen sich (organisierten) Reisegruppen an (2 Prozent).

 

weitere Ergebnisse zur neuen b4p trends-Studie inklusive zahlreicher weiterer Aspekte finden Sie unter b4ptrends.media (www.gik.media/b4p-trends/) Dort finden Sie auch die Studienergebnisse aller bisher veröffentlichten b4p trends-Ausgaben sowie Grafiken zum Download.

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Der Studien-Satellit best for planning trends (b4p trends) bietet die Möglichkeit, binnen weniger Wochen Daten zu hochaktuellen Themen rund um Mediennutzung, Produktneuheiten und Konsumverhalten zur Verfügung zu stellen. Gleichzeitig prüft die GIK so, wie relevant aktuelle Entwicklungen sind, schätzt damit das Potential für die Hauptstudie b4p ab und hält diese auf dem neuesten Stand. Die Studienergebnisse der b4p trends werden per Online-Befragung in 6 bis 10 Wellen pro Jahr erhoben. Stichprobe und Grundgesamtheit: ca. n=rund 1.000 Fälle je Welle, repräsentativ für die deutsche Online-Gesamtbevölkerung ab 14 Jahren.

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GESÜNDER, NACHHALTIGER UND ANALOG(er) LEBEN

31. Januar 2019

Neues Jahr, neue Vorsätze: 39% wollen mehr Bücher, Zeitschriften und Zeitungen lesen und sich öfters der Schnelllebigkeit des Internets entziehen. Vor allem bei den Jüngeren steht Blättern statt Tappen ganz weit oben. Insgesamt nahmen sich 94% der Befragten zum Jahreswechsel vor, ihr Leben zu ändern. Gesünder leben, Digital Detox oder ein neues Hobby. Wichtig dabei: Nachhaltig soll es sein. Sei es beim eigenen Lebensstil, der Gesundheit oder auch der Vermeidung von Müll und Plastik. Aber vor allem die Gesundheit soll nicht zu kurz kommen.

Den Deutschen mangelt es für das gerade begonnene Jahr also nicht an guten Vorsätzen. Rund 94 Prozent von ihnen wollen laut der neuesten b4p trends in diesem Jahr etwas an ihrem Leben ändern. Zu einem nachhaltigen Lebensstil gehört für viele dabei neben Sport und guter Ernährung auch Digital Detox und mehr Umweltbewusstsein – so die Studie der Gesellschaft für integrierte Kommunikationsforschung (GIK)*.

Digital Detox – lieber blättern statt tappen und scrollen

Sich häufiger aus der schnelllebigen, digitalen Welt ausklinken und mehr den Büchern, Zeitschriften und Zeitungen widmen, steht für 39 Prozent auf der Tagesordnung. Smartphone, Tablet und Co. ganz bewusst bei Seite zu legen, hat sich rund ein Drittel der Befragten (28%) vorgenommen. Gerade die jüngere Zielgruppe zwischen 16 und 29 Jahren (40%) möchte sich aktiv dem digitalen Konsum von Facebook, Instagram und WhatsApp entziehen und stattdessen lieber eine informative und unterhaltsame Zeitschrift, ein gutes Buch oder die Tageszeitung in die Hand nehmen (39%).

Blitzdiäten sind Out, mehr Sport und weniger Fleisch In

Während früher kurzfristige Veränderungen für ein ruhiges Gewissen sorgen sollten, steht 2019 der nachhaltige und grundlegende Wandel von Lebensgewohnheiten im Fokus. Statt auf die  Schlank-in-2-Wochen-Blitzdiät setzen die Befragten auf einen gesünderen Lebensstil (81%) mit einer ausgewogenen Ernährung (62%) und viel Bewegung (52%). Vor allem bei den Jüngeren ist Sport ein Thema, wohingegen die Älteren lieber auf Fleisch und Alkohol verzichten. 30% aller Befragten wollen im neuen Jahr weniger Fleisch essen. Den Klassiker „mit dem Rauchen aufhören“ nehmen  sich nur noch 10 Prozent zu Herzen, was wohl auch an den rückläufigen Raucherzahlen liegt.

Vermeidung von Plastik- und Verpackungsmüll immer bedeutsamer

Neben einer gesünderen Lebensweise steht Nachhaltigkeit in Bezug auf Umweltschutz weit oben auf der Liste. 78% der Befragten wollen ihr Umweltverhalten ändern und sagen den Plastikmüll- und Verpackungsbergen den Kampf an (63%). Insgesamt spielt auch das Alter der Befragten für die Motivationsfaktoren eine große Rolle. Während die jüngere Zielgruppe mittels Stressreduktion (67%), einem gesundem Lebensstil (67%) und einem bewussten Konsum (65%) vernünftiger leben will, setzen die 30 bis 49-jährigen auf mehr Zeit für sich (64%) und mehr Ruhe (62%). Die Zielgruppe 50+ wiederum möchte weniger Verpackungs- und Plastikmüll (74%) erzeugen und achtsamer (70%) leben. In einem sind sich aber alle einig: Ein gesunder Lebensstil ist langfristig essentiell für ein gesundes und fittes Leben und daher der wichtigste Vorsatz für 2019.

Rund die Hälfte hält durch

Bei mehr als der Hälfte derer, die sich schon mal mindestens einen Vorsatz gesetzt haben, hat es funktioniert: Sie konnten langfristig ihr Leben ändern und alte Gepflogenheiten ad acta legen. 17% wiederum versuchen es zwar, scheitern dann aber aus Gewohnheit und fallen in alte Verhaltensmuster zurück. Ein kleiner, aber feiner Teil der Befragten, 41 Personen (4%), ist übrigens mit seinem Leben vollkommen zufrieden und hat sich daher fürs neue Jahr nichts vorgenommen.

Weitere Infos zur neuen b4p trends-Studie inklusive zahlreicher weiterer Aspekte finden Sie unter b4ptrends.media (www.gik.media/b4p-trends/) Dort finden Sie auch die Studienergebnisse aller bisher veröffentlichten b4p trends-Ausgaben sowie Grafiken.

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Der Studien-Satellit best for planning trends (b4p trends) bietet die Möglichkeit, binnen weniger Wochen Daten zu hochaktuellen Themen rund um Mediennutzung, Produktneuheiten und Konsumverhalten zur Verfügung zu stellen. Gleichzeitig prüft die GIK so, wie relevant aktuelle Entwicklungen sind, schätzt damit das Potential für die Hauptstudie b4p ab und hält diese auf dem neuesten Stand. Die Studienergebnisse der b4p trends werden per Online-Befragung in 6 bis 10 Wellen pro Jahr erhoben. Stichprobe und Grundgesamtheit: ca. n=rund 1.000 Fälle je Welle, repräsentativ für die deutsche Online-Gesamtbevölkerung ab 14 Jahren.

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So tischen die Deutschen zu Weihnachten auf …

13. Dezember 2018

Tischlein, deck dich mit EDEKA, Lidl, Aldi & Co.: Zu Weihnachten kaufen die Deutschen gerne etwas Besonderes ein – und fast Hälfte der in der b4p trends Befragten verwöhnt ihre Lieben mit Feinkost-Eigenmarken der Supermärkte und Discounter. Wie die Deutschen Weihnachten kulinarisch verbringen, zeigt die b4p trends im Rahmen der neuesten Ausgabe. Die von der Gesellschaft für integrierte Kommunikationsforschung (GIK) veröffentlichte Studie nimmt zum Jahresende den Lebensmitteleinzelhandel unter die Lupe.

Genuss und Gemeinsamkeit beim Essen …

… das sind für die Deutschen mit 85 bzw. 80 Prozent die beiden wichtigsten Aspekte am Weihnachtstisch. Dabei kommt es den Befragten weniger auf die Kreativität als auf die Qualität der Speisen an (75%). Denn bei knapp der Hälfte kommt jedes Jahr das gleiche Festmahl auf den Tisch (56%). Der Preis spielt an den Weihnachtsfeiertagen kaum eine Rolle (63%). Pluspunkte für den  Lebensmitteleinzelhandel: Mit 46 Prozent verwöhnt fast die Hälfte der Befragten ihre Lieben zum Fest mit Feinkost-Eigenmarken der Supermärkte und Discounter.

 

Der Weihnachtsklassiker? Kartoffelsalat und Würstchen!

Am Beliebtesten sind an Heiligabend nach wie vor Kartoffelsalat mit Würstchen (44%) oder der traditionelle Weihnachtsbraten (42%). Fisch landet hingegen nur etwa bei jedem Zehnten vor der Bescherung auf dem Teller (12%).

Rezeptideen aus Zeitschriften und aus dem Netz

Inspiration fürs Weihnachtsessen holen sich Unentschlossene aus dem Internet (42%) und aus Koch- und Esszeitschriften (35%). Der Blick in die Einkaufsprospekte von Supermärkten oder Discountern bietet mehr als einem Drittel (39%) Unterstützung bei der Planung des Festessens.
Auch Süßes kommt in der Weihnachtszeit auf den Tisch, der Advent ist schließlich Plätzchenzeit. So schwingen immerhin 42 Prozent der Deutschen schon zwei bis vier Wochen vor Heiligabend den Schneebesen.

Die Deutschen schätzen ihren Einzelhandel – und zwar lokal stationär. 
Online-Shopping? Kommt für die Meisten noch nicht in die Tüte – laut b4p trends kaufen lediglich 3 Prozent der Befragten ihre Lebensmittel bereits regelmäßig online ein. Zwei Drittel der Befragten (63%) ziehen die digitale Alternative zum Supermarkt erst gar nicht in Betracht. Stattdessen schätzen sie die Nähe des Ladens direkt um die Ecke (64%), sie nehmen Produkte gerne in die Hand (57%), wollen teure Lieferkosten vermeiden (24%) und setzen auf die bessere Qualität und Frische der Produkte (20%). Im Ranking liegen Supermarkt (77 %) und Discounter (73%) bei den Befragten beinahe gleich auf und werden in der Regel etwa einmal pro Woche besucht. Knapp die Hälfte der Befragten (56%) kauft sogar wöchentlich bei beiden ein.

Wiederholungstäter und Bio-Markt-Fans sind affiner für den Online-Kauf

Es gibt aber auch Ausnahmen: Wer Lebensmittel schon einmal online gekauft hat, tut dies auch gerne wieder. Gut die Hälfte derjenigen, die schon einmal einen Testlauf hatten, nutzen den Online-Service erneut. Und: Bioladen-Fans klicken sich eher durchs virtuelle Supermarkt-Regal. Von ihnen hat bereits mehr als die Hälfte der Befragten (53%) schon einmal Lebensmittel über das Internet bestellt. Eine Erklärung könnte der Blick auf die Altersstruktur der Bio-Markt-Fans generell sein. Denn auch lokal erfreuen sich Bio-Supermärkte immer größerer Beliebtheit – und das vor allem bei den digital-affineren jüngeren Deutschen.

Der Lieblingsladen ist um die Ecke, sauber, frisch – und virtuell bequem
Die Top-Kriterien für die Wahl der Einkaufsstätte sind für die Deutschen Sauberkeit (64%) und die örtliche Nähe (50%). Außerdem mögen es die Befragten frisch (42%), sie schätzen günstige Preise (40%) und ein freundliches Personal (37%).  Virtuell können Einzelhändler mit Unkompliziertheit punkten. So schätzen Online-Shopper vor allem die Bequemlichkeit (49%) und lassen sich die Einkäufe zeitlich flexibel (31%) an den Wunschort liefern (32%). Für sie spielen außerdem die bessere bzw. exklusivere Verfügbarkeit von Spezialitäten (26%) und Angeboten (24%) sowie variable Lieferzeiten (23%) eine Rolle.

Inspirationsquellen: Klassische Varianten liegen vorne
Die meisten Befragten lassen sich dabei klassisch zu Angeboten und Aktionen inspirieren: über Postwurfsendungen (57%) sowie Prospekte oder Anzeigen in Printmedien wie Tageszeitungen (44%). Alternativ informieren sich die Kunden direkt im Laden (42%). Online versorgen sich vor allem junge Menschen im Alter von 14 bis 29 Jahren mit Infos über Rabatte, Aktionen und Sonderangebote (38%), insgesamt sind es 27 Prozent. Insgesamt 23 Prozent der 14- bis 29-Jährigen folgt einem oder mehreren Händlern über die Social-Media-Kanäle hinweg. Spezielle mobile Apps der Lebensmitteleinzelhändler nutzt diese Altersgruppe hingegen eher selten (17%).

 

Mehr zu b4p trends
Der Studien-Satellit best for planning trends (b4p trends) bietet die Möglichkeit, binnen weniger Wochen Daten zu hochaktuellen Themen rund um Mediennutzung, Produktneuheiten und Konsumverhalten zur Verfügung zu stellen. Gleichzeitig prüft die GIK so, wie relevant aktuelle Entwicklungen sind, schätzt damit das Potential für die Hauptstudie b4p ab und hält diese auf dem neuesten Stand. Die Studienergebnisse der b4p trends werden per Online-Befragung in 6 bis 10 Wellen pro Jahr erhoben. Stichprobe und Grundgesamtheit: ca. n=rund 1.000 Fälle je Welle, repräsentativ für die deutsche Online-Gesamtbevölkerung ab 14 Jahren.

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b4p 2018 – Neuerungen für die Zielgruppenplanung

5. Dezember 2018

Die kürzlich erschienene Markt-Media-Studie best for planning 2018 (b4p) liefert auch in diesem Jahr neben aktualisierten Befragungsdaten eine ganze Reihe von Neuerungen für die Zielgruppen und Mediaplanung. Welche das sind zeigt ein gerade erschienener Artikel in der Fachzeitschrift research & results, den unsere Kollegin Patricia Dähn gerade als Gastbeitrag geschrieben hat.

Neue und alte Bekannte
Die kürzlich erschienene Markt-Media-Studie best for planning 2018 (b4p) liefert auch in diesem Jahr neben aktualisierten Befragungsdaten eine ganze Reihe von Neuerungen für die Zielgruppen und Mediaplanung. Neu ist in diesem Jahr zum Beispiel die Frage nach Bekanntheit, Nutzung und geplanter Nutzung von Sprachsteuerung (durch digitale Assistenten wie Siri, Cortana, Alexa) oder die Frage, ob man Blogger kennt und ihnen folgt. Im Nahrungsmittelbereich gibt es nun eine detaillierte Abfrage von Spezialnahrungsmitteln, unter ihnen auch die sogenannten Superfood-Produkte. Auch in anderen Märkten gibt es technische Neuerungen: So werden seit diesem Jahr auch Bekanntheit, Nutzung oder Planung von sogenanntem mobile payment abgefragt. Den Begriff kennen bereits zwei Drittel der Gesamtbevölkerung. Aber nur drei Prozent nutzen diese Bezahlfunktion aktuell, weitere sieben Prozent können es sich künftig vorstellen. Die in b4p enthaltene Finanztypologie – in diesem Jahr neu berechnet wie alle Branchentypologien – zeigt, wer in erster Linie Nutzer beziehungsweise potenzielle Nutzer der mobilen Bezahlversion sind: die „konsumfreudigen Bank-Hopper“ und die „gutsituierten Finanzexperten“ – zwei sich in Alter, Einkommen und Lebensphasen deutlich unterscheidende Typen, die ganz unterschiedlicher werblicher Ansprache bedürfen. Im Bereich Smarthome erhebt b4p bereits im dritten Jahr  Bekanntheit, aktuelle und geplante Nutzung einzelner Features. Im Jahresvergleich zeigt sich, wie deutlich die Bekanntheit in der Bevölkerung angestiegen ist. Den ganzen Beitrag können Sie hier lesen.

Mehr zur Markt-Media-Studie best for planning  (b4p)  
Mit der gemeinsamen Markt-Media-Studie best for planning (b4p) bündeln die fünf Medienhäuser Axel Springer, Bauer Media Group, Funke Mediengruppe, Gruner + Jahr und Hubert Burda Media ihre Marktforschungsergebnisse, um die Menschen in Deutschland und ihre Bedürfnisse besser zu
verstehen und Zielgruppen effizienter zu erreichen. Die Studie wird von den Forschern der fünf Medienhäuser in enger Zusammenarbeit mit Mediaagenturen und der werbetreibenden Wirtschaft entwickelt. Die medienneutrale b4p stellt den Konsumenten mit seinem komplexen Konsum- und Mediennutzungsverhalten in den Mittelpunkt und zeichnet mit mehr als 30.000 Einzelinterviews ein repräsentatives Abbild der deutschen Gesellschaft, ihrer Menschen, Medien und Märkte. Die Markt-Media-Studie wird von der Gesellschaft für Integrierte Kommunikationsforschung (GIK) herausgegeben und ist 2018 zum sechsten Mal erschienen.

 

 

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b4p-Trendstudie zu „Digital Detox“: Wie die Deutschen abschalten

14. November 2018

66 Prozent der deutschen Onliner haben ihr Smartphone immer bei sich. 64 Prozent schauen vor dem zu Bett gehen noch mal auf ihr mobiles Endgerät und 58 Prozent lesen Nachrichten per SMS oder Whatsapp sofort. Und gleichzeitig fühlt sich jeder Vierte gestresst von dem Gefühl, ständig erreichbar sein zu können. Wann schalten die deutschen Onliner ab und warum? In der neuen Trendstudie b4p trends analysiert die GIK (Gesellschaft für integrierte Kommunikationsforschung) wie die Deutschen zum Thema „Digital Detox“ stehen.

Im Zeitalter der Digitalisierung hilft 47% der gestressten Onliner – laut Ergebnissen der aktuellsten b4p trends zum Thema Digital Detox – das Lesen von Zeitungen, Zeitschriften und Büchern beim Entspannen.

Stress lass nach!
Neun von zehn deutschen Onlinern geben an, sich in ihrem Alltag gestresst zu fühlen. Top-Stressfaktoren sind: der Job (44 %), die Ansprüche an sich selbst (bei Frauen 41%, bei Männern 33%) – und das Gefühl, ständig erreichbar sein zu müssen (24%). Vor allem junge Menschen beschäftigt dabei die Angst etwas zu verpassen, die sogenannte „Fear of Missing Out“ („FOMO“). 14 Prozent verbinden das Gefühl, etwas im Internet oder in den sozialen Netzwerken nicht mitzubekommen mit emotionalem Stress. Auch die rasante digitale Entwicklung in der heutigen Zeit ist für die deutschen Onliner insgesamt ein Stressfaktor: 15 Prozent fühlen sich davon unter Druck gesetzt.

Digital: Ja, aber bitte nicht so schnell
Die Mehrheit der deutschen Online-Gesamtbevölkerung (74%) ist der Meinung, dass die Digitalisierung ihnen den Alltag erleichtern kann. Trotzdem hat immer noch mehr als die Hälfte mit der Geschwindigkeit dieses Fortschritts zu kämpfen. 55 Prozent der Befragten geht die Digitalisierung zum Teil zu schnell und ein knappes Viertel (23%) fühlt sich davon sogar überfordert. Zwei Drittel der Befragten befürchten außerdem, dass die Digitalisierung Stresskrankheiten begünstigt und zwischenmenschliche Beziehungen negativ beeinflusst.

Smartphone aus! Zwei Drittel haben’s schon probiert
Einen Zusammenhang gibt es dabei zwischen den Personen, die sich durch ihre eigene Verfügbarkeit mehr gestresst fühlen und dem Nutzen des Smartphones. Die Befragten, die unter Stress leiden, beschäftigen sich sowohl nach dem Aufstehen als auch vor dem Zubettgehen häufiger mit ihrem Smartphone als diejenigen, die sich nicht gestresst fühlen. Sie verspüren außerdem eine innere Unruhe, wenn sie ihr Handy nicht bei sich haben. Kurz gesagt: Wer mobil „always on“ ist, macht sich offenbar selbst mehr Stress.
Um zu entstressen, haben es bereits zwei Drittel der deutschen Mobile-Nutzer mit Digital Detox versucht. Dabei verzichten 40 Prozent der Befragten regelmäßig für einige Stunden pro Tag auf die Nutzung von Smartphones, Tablets & Co. In dieser Gruppe hat bei den über 50-Jährigen fast jeder Zweite schon einmal das Handy beiseitegelegt, bei den 14- bis 29-Jährigen ist es immerhin noch etwa jeder Dritte (31%)

Digital-Detox als Zeit-Geschenk
Mehr Zeit für die Familie (49%) und für sich selbst (44%) haben: Das sind die Top-Gründe fürs „Abschalten“. 42 Prozent der Mobile-Abstinenzler möchten dadurch stärker in der „realen“ Welt leben. Allerdings: Eine Woche ohne Smartphone auszukommen, können sich dann doch „nur“ 36 Prozent vorstellen. Zum Vergleich: 84 Prozent könnten auf Fast Food und 83 Prozent auf Alkohol verzichten. Und was hilft den gestressten Deutschen im Zeitalter der Digitalisierung generell zu entspannen? Laut b4p trends sind dies Musik hören (65%), Freunde treffen (53%), in die Natur (51%) oder medial Offline gehen – unter anderem zum Beispiel mit Lesen (47%).

36 % der Befragten könnten nicht eine Woche lang auf ihr Smartphone verzichten.

Mehr zu b4p trends
Der Studien-Satellit best for planning trends (b4p trends) bietet die Möglichkeit, binnen weniger Wochen Daten zu hochaktuellen Themen rund um Mediennutzung, Produktneuheiten und Konsumverhalten zur Verfügung zu stellen. Gleichzeitig prüft die GIK so, wie relevant aktuelle Entwicklungen sind, schätzt damit das Potential für die Hauptstudie b4p ab und hält diese auf dem neuesten Stand. Die Studienergebnisse der b4p trends werden per Online-Befragung in 6 bis 10 Wellen pro Jahr erhoben. Stichprobe und Grundgesamtheit: ca. n=rund 1.000 Fälle je Welle, repräsentativ für die deutsche Online-Gesamtbevölkerung ab 14 Jahren.

Material
Die Studienergebnisse aller bisher veröffentlichten b4p trends-Ausgaben sowie Grafiken finden Sie auf der GIK-Website unter b4ptrends.media.

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Friedrich Kabler
Friedrich Kabler
PR Manager
Berlin

GIK Report: Was die Deutschen zu Marken-Fans macht

7. November 2018

Der neueste Report zeigt, wie deutsche Konsumenten Brands wahrnehmen, in welchen Branchen die Markenorientierung am größten ist und wie Markenwerbung funktioniert. Grundlage sind die best4-Studien und damit acht Mediengattungen, 2.400 Marken aus acht Branchen, über 150 Statements zu gesellschaftlichen Trends, Werteorientierungen und Lebenseinstellungen sowie 144 Einstellungen zu unterschiedlichen Lebensaspekten.

Markenfan und Discount-Käufer. Es geht auch beides.
Markenfan und Discount-Käufer. Es geht auch beides.

Das Markenbewusstsein wächst, während die Preisorientierung sinkt
Ein klarer Trend aus der Datenanalyse der b4p und b4t: Die Markenorientierung der deutschen Verbraucher wächst kontinuierlich und über nahezu alle Produktkategorien hinweg. Konkret geben 61 Prozent der Befragten an, zu Markenartikeln ein größeres Vertrauen zu haben als zu markenloser Ware.

„Geiz ist geil“ war gestern – Marke heißt Qualität

87 Prozent der Verbraucher sind bereit, für gute Qualität auch mehr zu bezahlen. Und diese wird vor allem Marken zugesprochen – ein Vertrauensvorsprung, der weiter zunimmt: Die Zahl der Markenfans – also Menschen, die meinen, dass man beim Kauf bekannter Markenartikel sicher sein kann, gute Qualität zu bekommen – ist von 9,76 Millionen im Jahr 2013 auf  11,63 Millionen in 2018 angestiegen, das entspricht einem Zuwachs von 19 Prozent, wobei sich in 2018 erste Andeutungen zur Trendwende abzeichnen.

Kosmetik, Getränke, Smartphones: Wo Käufer auf die Marke achten
Die Markenorientierung wird auch bei der Abwägung vor dem Kauf sichtbar. Eine Zeitreihenbetrachtung über 50 Produktbereiche zeigt, dass im Jahr 2013 ein Fünftel (21,3%) der Verbraucher beim Kauf eines neuen Produktes eher auf den Preis geschaut hat, 2017 war mit 19,6% der Tiefstwert erreicht, in 2018 schauen wieder 20,0% auf den Preis. Umgekehrt ist der Anteil derer, die beim Kauf eher auf die Marke achten, im selben Zeitraum von 16,4% auf 18,1% angestiegen. Damit ist die Differenz zwischen den Werten für Marken- und Preisorientierung in diesen fünf Jahren von 4,9 Prozentpunkten auf 1,9 Prozentpunkte gesunken, wobei die Schere im Jahr 2018 nach einer Minimaldifferenz in 2017 (1,2 Prozentpunkte) aktuell wieder etwas auseinander geht.

Vor allem in den Produktbereichen Parfüm, Bier, Spielekonsolen, Kaffee/Tee, Spirituosen, dekorative Kosmetik, Smartphones, Gesichtskosmetik, Tablets und Pkw spielt die Markenorientierung eine wichtige Rolle. Das Markenvertrauen gilt aber zunehmend auch für qualitativ hochwertige Handelsmarken: So kauft ein Viertel der Markenfans mittlerweile auch überzeugt beim Discounter ein. Als Folge haben sich in den meisten Produktbereichen Handelsmarken fest etabliert.

Die Deutschen lieben Marken
Deutsche Konsumenten lieben Marken, weil  diese ihnen durch die damit verbundene Qualität auch Orientierung und Sicherheit geben – das gilt insbesondere in puncto Essen, Urlaub, Mode, Hobby und Kosmetik. Wie sehr Marken von dieser Sichtweise profitieren, zeigt sich beispielhaft bei Kosmetikmarken: Obwohl die Produkt- und Markenvielfalt in diesem Segment ständig wächst und der Wettbewerb damit immer vielfältiger wird, sind die durchschnittlichen Sympathiewerte für eine Marke seit 2015 um 8 Prozent gestiegen. Die einzelne Marke schafft es also nach wie vor, sich beim Verbraucher zu behaupten.

Markensympathie ist Treiber für Wachstum
Sympathie ist der Schlüssel zum Erfolg – denn hohe Sympathiewerte schaffen beim Konsumenten eine wichtige Basis für die Verwendung eines Produktes. Dies gilt insbesondere für Marken, die mit Sympathiewerten von über 70 Prozent einen festen Platz in den Herzen der Konsumenten gewonnen haben: Sie kommen auf eine durchschnittliche Verwendung von über 30 Prozent. Die Verwendung von Marken, die als unterdurchschnittlich sympathisch wahrgenommen werden, liegt hingegen in der Regel bei deutlich unter zehn Prozent. Damit haben es unterdurchschnittlich sympathische Marken schwer, sich im Markt zu etablieren. Zumal hohe Sympathiewerte gleichzeitig ein wichtiger Treiber für Wachstum sind: nur, wenn ein Produkt sympathisch ist, wird es auch weiterempfohlen.

Marke, zeig dich! –  Werbung bringt Sympathiepunkte
Damit Marken für Konsumenten zu Lovebrands werden, müssen sie sich zeigen, sprich: Werbung machen. Medienumfelder sind für Markenartikler damit ein relevanter Kommunikationskanal. Vorteil: Markenfans zeichnen sich durch eine überdurchschnittlich hohe Werbeaffinität aus und nutzen Werbung auch als Inspirationsquelle. Dabei hängt die Sympathie der Konsumenten in hohem Maß von ihrer Werbeerinnerung ab. Beispiel Kosmetik: Die durchschnittliche Werbeerinnerung der betrachteten Kosmetikmarken liegt bei 20 Prozent. Fast alle Marken, die über diesem Wert liegen, werden auch als überdurchschnittlich sympathisch wahrgenommen und erreichen Sympathiewerte von durchschnittlich knapp 65 Prozent.

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Patricia Dähn
Patricia Dähn
Projektleitung Zeitschriften Marktforschung / Forscherkreissprecherin GIK (b4p, b4t, b4p trends)
Hamburg

b4p 2018: Deutschlands umfangreichste Markt-Media-Studie erweitert Datenschatz

9. Oktober 2018

Sie ist der Schlüssel zu den Wünschen, dem Kaufverhalten und der Mediennutzung deutscher Konsumenten: Ab sofort steht die diesjährige best for planning (b4p) zur Verfügung – Deutschlands umfassendste Markt-Media-Studie. Neben aktualisierten Daten präsentiert b4p 2018 einige Neuerungen für die Zielgruppen- und Mediaplanung.

Digitalisierung, Tech, Superfoods: Trendthemen in der b4p

Bewusstes Leben und Achtsamkeit – Trendthemen wie diese prägen die Märkte.

  • b4p bildet 2018 erstmals das Kaufverhalten von Trend-Nahrungsmitteln ab: „Superfood“-Produkte wie Goji, Quinoa oder Chia werden laut b4p 2018 von
    16 Prozent der Deutschen, also ca. 11 Millionen Menschen, verwendet.
  • Konsumenten vertrauen auf Gütesiegel der Lebensmittelbranche, ihre Bedeutung steigt seit 2015 kontinuierlich an.
  • Die Zielgruppe der sogenannten „Lohas“ (Lifestyle of Health and Sustainability) wächst allein im Jahresvergleich von 49 Prozent (2017) auf 53 Prozent (2018).
  • Der Trend „Bewusst Leben“ spiegelt sich auch beim Medienkonsum wider: Mehr als die Hälfte (52 Prozent) der Deutschen interessiert sich laut b4p für Gesundheitsthemen in Zeitschriften.

Die Ausgabe der b4p 2018 zeigt auf, welche technologischen Änderungen die wesentlichen Treiber für die Veränderung in Märkten sind.

  • b4p weist nach, welche Konsumenten Sprachsteuerungssysteme wie Alexa, Cortana und Siri nutzen und wie aufgeschlossen die Menschen für autonomes Fahren sind. Mehr als ein Viertel (26 Prozent) der Bevölkerung kann sich vorstellen, ein Elektro-Auto zu kaufen.
  • Die b4p 2018 macht außerdem transparent, wie groß die Potenziale technischer Entwicklungen wie Mobile Payment im Markt bereits sind. Die mobile Bezahlmethode nutzen über drei Prozent der Deutschen bereits – rund 8 Prozent planen die Nutzung in den nächsten ein bis zwei Jahren.

Crossmediale Mediaplanung – jetzt auch mit Insights fürs Influencermarketing

  • b4p zeigt ab 2018, wer zum Kreis der Follower von Youtube- und Instagram-Stars gehört und wie diese Zielgruppen aussehen.
  • Plus: Insights zur Verwendung verschiedener Devices wie Smartphone, Tablet und Wearables, sowie Einstellungen zu Social Media und zum Datenschutz.

Zeitgemäße Daten und Kontinuität

b4p erfasst unverändert alle wichtigen Medienkanäle – währungskompatibel. Zur Verfügung stehen 185 Zeitschriften, 60 Belegungseinheiten von (regionalen) Tageszeitungen, 10 TV-Sender, Radio inklusive Online-Audio, Plakat und Kino, 783 Websites, 390 Angebote der mobilen Website-Nutzung und 198 Apps. b4p 2018 weist außerdem erstmals die Belegungseinheiten mobiler Websites und digitaler Gesamtangebote sowie von Anzeigenblättern aus.

Neben den Neuerungen am Puls der Zeit setzt b4p in ihrem sechsten Jahr auf methodische Kontinuität, um Menschen, ihr Konsumverhalten und ihre Mediennutzung präzise zu beschreiben. Damit können b4p-Nutzer neben der aktuellen Marktsituation durch Zeitreihenbetrachtungen auch Trends nachvollziehen.

Julia Scheel, Sprecherin der GIK-Geschäftsführung: „Die Markt- und Medienwelt ist geprägt von Veränderung, Innovation und damit einer Fülle von Möglichkeiten. Unser Anspruch ist es, die Welt der Medien und der Marken umfassend abzubilden und diese Daten sinnvoll zu verbinden. Genau das macht b4p so einzigartig: Mit ihrer umfassenden, fundierten Datenbasis ist sie der Navigator zu den Wünschen der Konsumenten – bei größter methodischer Transparenz. Nah am Markt und an Menschen liefert b4p auf diese Weise auch 2018 den Standard für die crossmediale Mediaplanung.“

 

Über best for planning
b4p analysiert seit 2013 umfassend die Mediennutzung und das Konsumverhalten von Verbrauchern. Mit der Erhebung von ca. 2.400 Marken in mehr als 120 Marktbereichen ist b4p die umfassendste Markt-Media-Studie in Deutschland. b4p bildet alle relevanten Medienkanäle für die crossmediale Mediaplanung ab und bietet umfassende demografische Angaben. Damit zeigt sie auch auf, was hinter den harten Zahlen oft verschwindet: Interessen, Motivationen, Einstellungen und Bedürfnisse der Menschen in Deutschland. Herausgeber der Studie ist die Gesellschaft für integrierte Kommunikationsforschung (GIK), hinter der die fünf Medienkonzerne Axel Springer, Bauer Media Group, Funke Mediengruppe, Gruner + Jahr und Hubert Burda Media stehen.

Den Berichtsband können Sie unter gik.media/downloads herunterladen oder per Mail an info@gik.media kostenpflichtig bestellen. Lizenznehmer haben Zugriff über die gängigen Zähltools. Unter gik.media finden Sie auch weitere Infos rund um b4p.

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Oliver Perzborn
Oliver Perzborn
Leiter Marketing News Media Print, Axel Springer SE
Berlin

Branchenreport PKW

Die Deutschen und ihr Auto

27. September 2018

Deutschland ist ein Auto-Land: Acht von zehn Deutschen ab 18 Jahren besitzen einen Pkw-Führerschein. 58 Prozent der Männer interessieren sich für Autos, jeder zweite Mann ist ein ausgesprochener Autofan. Wie die Deutschen ihre Kaufentscheidung treffen, welche Marken sie warum wählen und wie Werbung für Automobile auf sie wirkt: All dies entschlüsselt die Gesellschaft für integrierte Kommunikationsforschung (GIK) in ihrem jetzt veröffentlichten Branchenreport. Basis des umfassenden Berichts sind sowohl die Markt-Media-Studie best for planning (b4p) als auch die Wirkungsstudie best for tracking (b4t).

Top-Marken: Der VW bleibt der Volkswagen
Trotz aller Skandale: VW führt das Ranking der Top 20 Pkw-Marken an. In jedem fünften deutschen Haushalt, in dem ein Auto vorhanden ist, wird ein VW gefahren – und der VW Golf ist mit Abstand noch immer das meistgenutzte Fahrzeug. Unter den Top-genutzten Pkw-Marken sind nach dem Volkswagen die deutschen bzw. in Deutschland produzierten Marken Opel (12%), Ford (9%), Audi und BMW (je 8%) sowie Mercedes Benz (7%).

Kriterien beim Autokauf: Sicher, aber mit (alternativem) Fahrvergnügen
Ein Auto soll in erster Linie zuverlässig und sicher sein – das sagen jeweils weit über 90 Prozent der deutschen Autokäufer. Hinzu kommen ein gutes Preis-Leistungsverhältnis und ein guter Fahrkomfort (je über 90%). Neben diesen Basics sind ein ansprechendes Design (71 Prozent) und eine umfangreiche Ausstattung (69 Prozent) unter den Top-Ten-Kriterien. Aber auch Trends beeinflussen die Kaufentscheidung. Für immerhin bereits zwei Drittel der Autokäufer sind auch umweltschonende Antriebstechnologien wichtig und für knapp ein Viertel spielen Features eines vernetzten Autos eine wichtige Rolle. Überdurchschnittlich offen für die vernetzten Funktionen eines „Connected Cars“ sind übrigens Käufer von Neu- und Jahreswagen – sie haben auch Sportlichkeit, den neuesten Stand der Technik sowie eine umfangreiche Ausstattung noch etwas mehr im Blick als die Deutschen allgemein.

Bei der Frage nach der Antriebsart setzen zwar 78 Prozent der Deutschen noch immer auf den guten alten Benziner. Allerding gibt es auch einen, wenn auch noch spitzen, Markt für alternative Technologien. Bei Neu- und Jahreswagenkäufern kommt für immerhin 17 Prozent bereits ein umweltfreundlicherer Antrieb in Frage, bei den Car Sharern, einer jungen und urbanen Zielgruppe, sind es sogar 41 Prozent.

Industrie ist Treiber für Trends
Die Industrie ist den Konsumenten weit voraus, wenn es um Zukunftsthemen geht und muss die Begriffe im wahrsten Sinne des Wortes erfahrbar machen. Stichwort Connected Car: Nur jeder Zweite kennt zumindest ein Connectivity Feature für den Pkw, sei es die Remote-App, der WLAN-Hotspot im Auto oder die Smartphone-Einbindung. Und nur die wenigsten nutzen aktuell zumindest eine dieser Funktionen. Auch Car Sharing nutzen bislang nur wenige Deutsche – allerdings lohnt sich der Blick auf die spitze Zielgruppe. Denn Car Sharer, junge Großstädter (20-39 Jahre), sind keine Pkw-Ablehner, ganz im Gegenteil: 41 Prozent haben die Absicht, in den kommenden ein bis zwei Jahren ein Auto anzuschaffen. Und jeder zweite Car Sharer würde sich als ausgesprochenen Autofan bezeichnen.

Werbung wirkt besser mit Print im Mix
Der GIK-Bericht zeigt, dass Pkw-Marken ihre Vorteile effektiv mit Werbung „erfahrbar“ machen können. Mix-Kontakte über unterschiedliche Mediengattungen sind dabei nach wie vor das Erfolgsrezept für die Werbewirkung: Pkw-Marken, deren TV-Kampagnen mit Anzeigen in Publikumszeitschriften kombiniert werden, werden besser erinnert, sympathischer wahrgenommen und erzeugen eine um 20 Prozent höhere Kauf- und Empfehlungsbereitschaft. Wer dann noch mit Originalität punktet, kann sich absetzen. Wie eine gelungene Kreation aussieht, zeigt die GIK mit einer Zusammenstellung der Top-Motive aus dem b4t-Kreativtracking. Am originellsten sind Ads von Audi und VW. Und, für den ein oder anderen vielleicht überraschend: Die VW-Motive verzeichnen auch die meisten Sympathiepunkte.

TV braucht Print, um zu strahlen. Ergebnisse des PKW Branchenreports der GIK

Über b4p und b4t
Das Beste zum Thema Marke in zwei Studien: Die Markt Media Studie best for planning (b4p) und die Wirkungsstudie best for tracking (b4t) bieten Insights zu 2.400 Marken. Neun Branchen, über 150 Statements, 144 Einstellungen und acht Mediengattungen sind Basis der umfangreichen Daten. b4p bildet alle werberelevanten Märkte ab, ob Verbrauchsgüter, Dienstleistungen oder Gebrauchsgüter. Das b4t Markentracking zeigt die Markenwahrnehmung und -bewertung von über 380 Marken, Modellen und Produktlinien. Weitere Informationen und den kompletten Branchenbericht finden Sie unter gik.media

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Oliver Perzborn
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Leiter Marketing News Media Print, Axel Springer SE
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