Der Mediamix macht’s – wie der Einzelhandel erfolgreich auf verändertes (Online-)Kaufverhalten reagieren kann - Händler sehen sich einem rasanten Wandel gegenüber. Shoppingtouren und Spontankäufe sind rückläufig, dafür nehmen Onlinekäufe weiter zu.

… Im Laden beraten, im Netz preisgünstig kaufen – sogenannter Beratungsdiebstahl floriert. 

Das Onlinegeschäft ist weiter im Aufwind. Einzelhändler müssen heute verstärkt (re-)agieren, um Konsumenten wieder in die Läden zu locken. Vor allem Mode und Schuhe gehen mittlerweile ganz selbstverständlich über die digitale Theke. Amazon, Ebay sind hier feste Größen, aber auch Ikea, Aldi und Lidl haben sich als Power Player im Onlinehandel etabliert. Wie können sich andere Retailer hier gegenüber behaupten? Ein wichtiger Erfolgsfaktor ist ein passgenauer Mediamix mit Schwerpunkt Printwerbung, mit dessen Hilfe sich Marken nachhaltig und stark auf dem Markt etablieren und nachhaltige Kaufimpulse setzen lassen. Zahlen, Daten und Antworten dazu liefert der aktuelle GIK Retail Report 2019.

Printwerbung macht Käufer: Motive des Handels performen besonders gut

Die gute Nachricht: Werbemotive des Handels schneiden in der Bewertung meist überdurchschnittlich ab und können vor allem in Bezug auf Verständlichkeit, Glaubwürdigkeit und Informationsgehalt punkten – Anzeigenmotive von Edeka und Lidl kommen besonders gut an. Gleichzeitig erfreuen sich Qualitäts- und Gütesiegel für Lebensmittel bei den Verbrauchern wachsender Beliebtheit– und die Nachhaltigkeitsfans von regionalen Lebensmitteln, Natur- und Biowaren lassen sich besonders gut mit Printmedien erreichen.

Mediamix stärkt Werbewirkung: Printwerbung als Booster

Die Marken des Handels investieren im Vergleich zum Durchschnitt aller Branchen überdurchschnittlich in Tageszeitungen (25 %) und Radio (15%), die für den schnellen Abverkauf sorgen sollen. Fernsehwerbung belegen die Retailer dagegen vergleichsweise unterdurchschnittlich. Die Strategie des Handels hinsichtlich des Mediamixes geht auf. Der Handel erreicht bessere Ergebnisse als der Durchschnitt aller Marken. Sympathie und Empfehlungsrate liegen mit einem Plus von jeweils 24 Prozent über dem Durchschnitt. Die gestützte Werbeerinnerung der Kunden weist gar ein Plus in Höhe von 76 Prozent auf. Dabei wirken Printmedien im Mediamix als effektiver Booster für die Werbewirkung. So sind Tageszeitungen bei Lebensmitteln, Unterhaltungselektronik und Heimwerkerartikel besonders effektiv. Die Publikumszeitschriften zeigen ihre Überlegenheit in den Sektoren Mode, Computer und Wohnen. Alles zusammen wirkt sich ein guter Mediamix für den Kaufentscheidungsprozess positiv aus. So liegt die Kaufbereitschaft bei Handelsmarken um 33 Prozent über dem Durchschnitt aller Marken.

Kontinuierliche Werbung ist besonders für den Lebensmittelhandel wichtig

Trotz der durch die fast tägliche Einkaufsfrequenz extrem hohen Markenbekanntheit im Lebensmittelhandel, zeigen die Studienergebnisse die Relevanz von kontinuierlicher Werbung für Produkte des täglichen Bedarfs: Mit der Werbeexposition steigt zunächst die Werbeerinnerung. Diese ist, wie bereits gezeigt, Treiber für das tatsächliche Kaufverhalten. Sie schlägt sich ebenso in höheren Sympathie- und Empfehlungswerten nieder. Auch hier liefert Print – selbst bei schon hoher Markenbekanntheit – den entscheidenden Impuls.

Weitere Handelstrends, effektive Werbestrategien, spannende Ergebnisse und Informationen aus dem neuen Retail Report 2019 sowie zu anderen Trendstudien finden Sie unter b4ptrends.media (www.gik.media/b4p-trends/).

Über die GIK

Unter dem Dach der Gesellschaft für integrierte Kommunikationsforschung (GIK) haben sich die fünf Medienhäuser Axel Springer, Bauer Media Group, Funke Mediengruppe, Gruner + Jahr und Hubert Burda Media zusammengeschlossen. Sie betreiben gemeinsam die crossmedialen Markt-Media-Studien best for planning (b4p) und best for tracking (b4t), um Kunden und Marktpartnern Daten für ihre Werbeplanung zur Verfügung zu stellen und den Einsatz von Werbemitteln zu evaluieren.