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FUNK UHR und „ARD Buffet“ zeichnen Alltagshelden live im Fernsehen aus

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11.11.11

FUNK UHR und „ARD Buffet“ zeichnen Alltagshelden live im Fernsehen aus

Die Programmzeitschrift FUNK UHR und das Ratgebermagazin „ARD-Buffet“ haben zum dritten Mal gemeinsam „Stille Helden des Alltags“ ausgezeichnet. Gewinner des Ehrenamtspreises der Aktion „So sehen Helfer aus: Stille Helden des Alltags“ sind in diesem Jahr Caroline Zündorf (17) und Claas Dubiel (15), die sich beide seit drei Jahren als „Engel im Einsatz“ für die evangelische Kirchengemeinde in Ratingen engagieren. Die Jugendlichen betreuen Kindergruppen, organisieren und gestalten Kinderbibeltage und Jugendgottesdienste. Bei Gemeindefesten sind sie die ersten, die aufbauen und die letzten, die zusammenräumen.  Der erste Preis ist mit 5.000 Euro dotiert.

Ende August hatte eine Jury von FUNK UHR und „ARD-Buffet“ fünf Projekte aus Hunderten Vorschlägen ausgewählt. Über die Platzierung haben die Leser von FUNK UHR und die Zuschauer während des Finales am 11. November 2011 in der Fernsehsendung per Telefonwahl entschieden. Die vier anderen Finalteilnehmer erhalten jeweils 1.000 Euro für ihre Initiativen. Alle Preise wurden heute live in einer Sondersendung des „ARD-Buffet“ von Moderatorin Evelin König und FUNK UHR-Redakteurin Dagmar Weychardt in Baden-Baden überreicht.

Die weiteren Gewinner sind:

Karlheinz Pfeiffer (70) und 16 Fußballfreunde einer Altherrenmannschaft aus Ostrhauderfehn kümmern sich rührend um einen schwer kranken Ex-Mitspieler, der 2002 einen Schlaganfall erlitt und seitdem halbseitig gelähmt ist. Seine Fußballkumpel besuchten ihn über Jahre zweimal täglich von Montag bis Samstag und organisierten Ausflüge und Spaziergänge.

Sezer Kücük (26) ist Hip-Hop-Trainer für Seniorinnen in Wolfenbüttel. Seit sieben Jahren gibt der junge Deutschtürke in der Freiwilligenagentur Jugend-Soziales-Sport mehrere Streetdance-Kurse für Jugendliche und geht an Schulen. 2010 erkrankte die Lehrerin einer Damentanzgruppe, Kücük sprang ein und entwickelte ein altersgerechtes Hip-Hop-Training für die „First Ladys“.

Maria Schirrmacher (74) aus Hamburg leitet seit fast 20 Jahren die Kleiderkammer der „Alimaus“. In dem 1992 gegründeten Verein unterstützen 200 Ehrenamtliche und Schwestern von drei Ordensgemeinschaften täglich 400 Bedürftige mit Essen, Kleidung, seelsorgerischer und ärztlicher Betreuung. Maria Schirrmacher ordnet Kleiderspenden und verteilt sie an Arme. 

Klaus Germann (70) leitet seit über 25 Jahren die Selbsthilfegruppe für Alkoholkranke des „Blauen Kreuzes“ in Pirmasens. Jeden Freitag kommen rund 20 Betroffene im Alter von 35 bis 75 in die anonyme Gruppe. Germann kann ihre Sorgen und Probleme gut verstehen, denn er ist einer von ihnen: Vor seinem Entzug 1984 hatte er selbst 25 Jahre lang getrunken.

Pressekontakt: Tanja Schlinck